KELKHEIM – Für vielfältige Verdienste in Kelkheim und darüber hinaus ist Dr. Hildegard Bonczkowitz mit dem
Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet worden. Sie sei ein „vielfältige Helferin, Motivatorin und
Mäzenin in einem“, fasst Landrat Michael Cyriax zusammen. Er übereichte ihr die Auszeichnung in
einer Feierstunde im Landratsamt.
Die gebürtige Sauerländerin Bonczkowitz praktizierte seit 1978 bis zum Ruhestand 2010 in Kelkheim
als Spezialistin für Melanome, als Allergologin und Immunologin. Ehrenamtlich war und ist die
Hautärztin vielfältig engagiert – vor allem als Vorsitzende der Bürgerstiftung, aber auch im
„Förderverein für Gera und Crimmitschau“, über den sie Kliniken in Thüringen und Sachsen mit
vielen Hilfsleistungen und -gütern unterstützte. Zudem sammelte sie mehrere Millionen Mark an
Spendengeldern für Menschen in der damaligen DDR.
In Kelkheim wirkte sie auch als Kunstmäzenin und finanzierte beispielsweise Gedenktafeln zum
Staufenschwur und zu Max von Gagern, mit denen an prägende Köpfe der deutschen Revolution von
1848/49 erinnert wird.
Bonczkowitz habe ein „überragendes Talent, Menschen für Ideen und Projekte zu begeistern“, so
Cyriax. Das sei Voraussetzung, damit ein solch breites Ehrenamt für die Gemeinschaft Früchte trage.
Sie sei ein Gewinn für die Stadt Kelkheim und damit für den Main-Taunus-Kreis.
Für ihr Engagement wurde sie bereits mehrfach geehrt, untere anderem mit der Verdienstmedaille
des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Die Verdienstmedaille und das Verdienstkreuz
am Bande werden vom Bundespräsidenten verliehen. Vorgesehen sind sie für besondere Leistungen
und Verdienste im politischen, wirtschaftlichen, sozialen und geistigen Bereich.

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