LANGENHAIN –  Bildwechsel am Ortseingang von Langenhain: Seit kurzem hängt nun das neue Gewinner-Kunstwerk des HWB-Schülermalwettbewerbs. Linda Kind hat auf ihrem Kunstwerk die Feuerwehr von Langenhain abgebildet. „Für mich ist das ein Wahrzeichen des Ortes“, meinte Linda mit einem Grinsen. Die junge Künstlerin hat sich dieses Motiv sehr bewusst ausgesucht, denn sie ist selbst in der Jugendfeuerwehr in Langenhain. „Das Bild ist mit Wasserfarben gemalt. Am schwierigsten waren die Tore mit den Fenstern zu malen. Ich habe mir extra alles mit Bleistift vorgezeichnet, damit ich es dann leichter habe mit dem Ausmalen.“

Seit 2006 zieren Kunstwerke von Grundschülern die Hausfassade des Gebäudes der Hofheimer Wohnungsbau GmbH (HWB) in der Oranienstraße 41-49a am Ortseingang von Langenhain. Um neue Motive zu finden, veranstaltete die HWB im vergangenen Jahr gemeinsam mit der Langenhainer Wilhelm-Busch-Schule einen Schülermalwettbewerb. Nach 2006, 2009 und 2015 bereits zum vierten Mal.

Am Wettbewerb beteiligten sich dann alle Schülerinnen und Schüler der ersten bis vierten Klassen der Schule. Das sind rund 200 Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren. Gudrun Vogel, Lehrerin für den Fachbereich Kunst, integrierte das Wettbewerbsmotto „Wohnen und Leben in Langenhain“ gemeinsam mit ihren Fachkollegen in den regulären Kunstunterricht.

Die Wohnanlage der HWB an der Oranienstraße ist im Jahr 2006 fertiggestellt worden und umfasst 37 öffentlich geförderte Mietwohnungen sowie zwölf Eigentumswohnungen mit zwei bis fünf Zimmern. Derzeit leben dort 130 Menschen. Projekte dieser Art sind das Kerngeschäft der HWB. Ziel ist seit Jahren die Schaffung bezahlbaren Wohnraums. Über 1000 Menschen suchen derzeit eine Wohnung bei der HWB. 42 Prozent der Wohnungen im HWB-Bestand sind öffentlich gefördert, 58 Prozent frei finanziert. „Wir haben das Ziel, dass wir weitere geförderte Wohnungen bauen und frei finanzierte Wohnungen bezahlbar bleiben“, sagt HWB-Geschäftsführer Norman Diehl.

Magistrat der Kreisstadt Hofheim am Taunus
Team Presse- und Öffentlichkeitsarbeit