KRIFTEL –  Die Umsetzung eines Fitness-Parcours in den Grünanlagen Ziegeleipark, Hinter’m Linsenberg und dem Krifteler Wäldchen soll schrittweise erfolgen, so wurde bereits 2017 von der Gemeindevertretung entschieden. Die Sperrungen aufgrund der Brückenbaustelle von Hessen Mobil an der A66 über die Eisenbahn verhinderten allerdings bisher einen Start des Projekts. Bevor es voraussichtlich im Herbst 2020 richtig losgeht, werden zurzeit in einem ersten Bauabschnitt aber bereits fünf Outdoor-Fitnessgeräte, die die Gemeinde bereits eingelagert hatte, in der Freizeitanlage „Hinter’m Linsenberg“ aufgestellt. Zurzeit werden die Fundamente vorbereitet.

Da diese jedoch noch aushärten müssen, bevor die Geräte, die bereits baugleich im Freizeitpark stehen, befestigt werden können, danach noch Pflaster- und Bepflanzungsarbeiten erfolgen, wird es je nach Wetter noch bis Mitte Dezember dauern, bis die Geräte genutzt werden können. „Wir gehen von Kosten für die komplette Anlage inklusive Fallschutz von 32.000 Euro aus“, so der Erste Beigeordnete Franz Jirasek, der die Baustelle jetzt besuchte.

Drei Laufstrecken
Der Gemeindevertretung war in der Sitzung vom 2. November 2017 ein Sachstandbericht zur Konzeptplanung für den Fitness-Parcours des Landschaftsarchitekturbüro Jobst Seeger aus Kriftel vorgelegt worden. Diese beinhaltet eine Fläche mit Fitnessgeräten in der Grünanlage „Hinter’m Linsenberg“ und drei Laufstrecken mit einer großen und zwei kleineren Trainingsrunden.

Der nördliche Rundkurs ist 1.900 Meter lang und ist durch den natürlichen Geländeanstieg von der Eisenbahnlinie bis zum Ziegeleipark etwas anspruchsvoll. Der südliche Rundkurs im Krifteler Wäldchen ist 1.535 Meter lang und weitgehend eben, ohne große Steigungen. Die Strecke des komplette Rundkurses (nördlicher und südlicher Rundkurs zusammen) beträgt 3.110 Meter. Auf der kompletten Strecke werden insgesamt neun Stationen angeboten, die unterschiedliche Trainingsangebote ermöglichen. Die Stationen bestehen aus einfachen Geräten oder Einbauten, wie Leitergerüste, Reckstangen oder Anleitungstafeln mit einer Beschreibung von Übungen.

„Die Anregungen und Wünsche der potenziellen Nutzergruppen – Vereine, ortsansässige Physiotherapeuten, Seniorengruppen, Schulen – sollen  bei der weiteren Planung eingebunden werden und somit zu einer dauerhaften Annahme des Fitness-Parcours beitragen“, betont Jirasek. Ein Gespräch soll im noch in diesem Jahr stattfinden. Die Einladungen gehen in den nächsten Tagen raus.