HOFHEIM – Der Main-Taunus-Kreis beteiligt sich mit einem Aktionstag an der „Europäischen Woche der Abfallvermeidung“. Wie Kreisbeigeordnete Madlen Overdick mitteilt, soll am Mittwoch, 20. November, für einen nachhaltigen Umgang mit Produkten geworben werden. „Abfallvermeidung fängt im Kleinen an. Jeder einzelne kann etwas tun; darauf wollen wir mit unserem Aktionstag aufmerksam
machen“, so die Umweltdezernentin. Im Eingangsbereich des Landratsamtes werden dazu Informationsstände zu unterschiedlichen Aspekten der Abfallvermeidung eingerichtet, die am Aktionstag von 10 Uhr bis 17 Uhr besucht werden können.
So wird das Gesundheitsamt des Kreises unter dem Motto „Leitungswasser ist bestes Trinkwasser“ über die Trinkwasserqualität im Main-Taunus-Kreis informieren und die Aktion „Refill“ an der Trinkwasserstation im Landratsamt erläutern. Informationen über Hygiene bei dem Thema „Mehrwegbox an der Frischetheke“ werden vom Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen präsentiert.
Das Naturschutzhaus Weilbacher Kiesgruben erläutert, wie Mehrwegflaschen Ressourcen schonen und zum Klimaschutz beitragen. Zudem wird gezeigt, wie aus scheinbar alten und unbrauchbaren Dingen neue, nützliche und kreative Produkte entstehen können.
Wie Abfall richtig getrennt wird, zeigt die Liederbachschule anhand ihres Abfalltrennsystems. Die Rhein-Main Deponie informiert zu den Themen „Biomüll“ und „Kompostverwertung“. Gezeigt wird, was zu Bioabfällen zählt und was anderweitig entsorgt werden muss.
Der Anziehpunkt der Caritas informiert über sein Konzept und erläutert, weshalb Secondhand eine gute Maßnahme in der heutigen Wegwerfgesellschaft ist.
„Abfall, der gar nicht erst entsteht, muss auch nicht transportiert, verwertet und entsorgt werden“ so Overdick. „Mit den Aktionstagen wollen wir darüber informieren und Alternativen zeigen.“ Die Aktionswoche wird durch die Europäische Union gefördert. Der Verband kommunaler Unternehmen koordiniert die Aktivitäten für Deutschland. Die Kampagne wird vom Bundesumweltministerium mit Mitteln zur Unterstützung der Europäischen Klimaschutzinitiative gefördert und vom Umweltbundesamt begleitet.

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