RÜSSELSHEIM – Die Besichtigung der Pfungstädter Brauerei stand im November-Programm der Mittwochswanderer der Sektion Rüsselsheim des Alpenvereins. Gute drei Stunden wurden die 30 Wanderer vom Brauereiführer Klaus Saemann humorvoll und sehr detailliert über die hohe Kunst des Bierbrauens informiert. Zusätzlich wurden die Ausführungen noch mit netten Anekdoten gewürzt.

Die Brauerei legt großen Wert auf Regionalität, so wächst die verwendete Gerste als Grundsubstanz des Bieres ausschließlich bei südhessischen Bauern, das Wasser entstammt tiefen Schichten des Geo-Parks Odenwald. Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte der Privatbrauerei, die 1831 gegründet wurde, begann der Rundgang am alten Sudhaus. Vorbei an den Malz- und Trebersilos werden die einzelnen Entstehungsstufen des Bieres durchlaufen. Nach einem Blick in die vollautomatische Flaschenreinigungs- und Abfüllanlage führte der Weg zum musealen Historischen Maschinenhaus, in dem eine noch funktionierende riesige Dampfmaschine der Blickfang ist.

Zum Ausklang der Führung traf man sich zu einer zünftigen feucht-fröhlichen Brauereijause mit gezapften Bierspezialitäten und einer Vesperplatte mit regionalem Brot, Wurst und Käse.

Ingeborg Gurk