RÜSSELSHEIM – Sturmtief Sabine hat in Rüsselsheim am Main keine größeren Schäden angerichtet, die Stadt ist glimpflich davon gekommen. Zwölf Einsätze hatte die Feuerwehr zu verzeichnen, allesamt wegen umgestürzter Bäume. Dabei waren insgesamt fünf Fahrzeuge mit 30 Einsatzkräften im Einsatz. Auf Grund der Unwetterwarnungen wurden jedoch im Vorfeld des Sturms schon umfangreiche Vorkehrungen getroffen. Eine erste Lagebesprechung wurde am Sonntag (9. Februar) um 11 Uhr durchgeführt. Weitere Besprechungen erfolgten im Laufe des Tages und der Nacht. Die Feuerwache inklusive der Einsatzzentrale wurde personell aufgestockt, außerdem waren alle Freiwilligen Feuerwehren ab 22 Uhr einsatzbereit an ihren jeweiligen Standorten. Glücklicherweise blieb es jedoch sehr ruhig.

An den städtischen Gebäuden sind nach bisherigen Erkenntnissen keine größeren Schäden zu verzeichnen. Getroffen hat es jedoch die Fahrzeughalle des Städteservice. Die genauen Ausmaße sind derzeit noch nicht bekannt. Die Gebäude werden im Laufe des Tages nach und nach überprüft. An der Helen-Keller-Schule ist ein großer Ast vom Nachbargrundstück auf die Feuerwehrzufahrt zum Neubau gefallen. Er soll im Laufe des Tages entfernt werden. Erst danach kann festgestellt werden, ob ein Schaden entstanden ist. Im Moment wird jedoch nicht davon ausgegangen. Am Mainvorland hat der Sturm eine Pappel umgeworfen. Sie liegt quer über den Weg. Der Städteservice wird dies wieder freischneiden.

Auch auf dem Waldfriedhof hat der Sturm einen Baum entwurzelt. Aus Sicherheitsgründen bleibt der Waldfriedhof heute geschlossen, denn es ist auch mit einzelnen Astbrüchen zu rechnen. Eine genaue Schadenskontrolle erfolgt noch heute durch den Städteservice. Die Ein- und Ausgänge des Friedhofs sind entsprechend beschildert. Die Friedhofsverwaltung ist erreichbar, Beisetzungen sind auf dem Waldfriedhof für heute keine terminiert.

Magistrat der Stadt Rüsselsheim am Main
Fachbereich Zentrales