RÜSSELSHEIM – Über 340 Ausbildungsberufe gibt es in Deutschland. Eine Vielzahl wurde auch dieses Jahr wieder auf der Ausbildungsmesse des Rüsselsheimer Gewerbevereins am vergangenen Wochenende vorgestellt. Oberbürgermeister Udo Bausch begrüßte dabei rund 1.000 Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen aus Rüsselsheim am Main und der Umgebung in der Werner-Heisenberg-Schule. Diese nutzten das Angebot, sich aus erster Hand beraten zu lassen und Informationen für ihre Berufswahl zu erhalten.

Als Oberbürgermeister ist Udo Bausch auch Personaldezernent und damit oberster Dienstherr der Stadt Rüsselsheim am Main. In der Rüsselsheimer Ausbildungsmesse sieht er daher eine große Chance. An die jungen Interessenten gerichtet, sagte er: „Fachkräfte aller Art haben derzeit beste Berufsaussichten. Wenn Sie heute eine Ausbildung im Erziehungswesen oder im Handwerk anstreben, dann stehen ihnen jetzt und nach der Ausbildung alle Türen offen.“ Den Veranstalter Gewerbeverein lobte Bausch für den überregionalen Charakter der Messe, die einen wichtigen Beitrag zur Arbeitssituation in Rüsselsheim und in der Region leiste.

Veranstaltet wurde die Ausbildungsmesse in der Werner-Heisenberg-Schule bereits zum 18. Mal. Fast 45 Unternehmen sowie kommunale, staatliche und soziale Organisationen haben dieses Jahr teilgenommen. Auch die Stadt Rüsselsheim war unter den Ausstellern zu finden und informierte zu ihrem Ausbildungsangebot. Dreizehn Auszubildende sowie zwei Ausbildungsbeauftragte waren präsent, um Erfahrungen und Informationen zu den Ausbildungsberufen bei der Stadt aus erster Hand anzubieten. Wie schon im Vorjahr waren wieder waren zwei Auszubildende der Feuerwehr und zehn Auszubildende der Verwaltungsberufe am städtischen Stand vertreten. Ein angehender Fachinformatiker sowie zwei Beschäftige aus dem Bereich der Kindertagestätten waren ebenfalls dort anzutreffen.

Ein Teil der Auszubildenden war am Messestand der Stadt Rüsselsheim vertreten, um Fragen für Interessierte zu beantworten. Die übrigen schwirrten in kleinere Gruppen mit den Ausbildungsbroschüren und kleinen Werbegeschenken auf dem Gelände der Werner-Heisenberg-Schule umher, um Besucherinnen und Besucher aktiv anzusprechen und für den Stand der Stadt Rüsselsheim zu werben. Die Auszubildenden zu Werkfeuerwehrleuten hatten zudem praktisches Anschauungsmaterial zum In-die-Hände-Nehmen dabei: selbst gefertigte Werkstücke, die im Rahmen der überbetrieblichen Unterweisung am Berufsbildungs- und Technologiezentrum Weiterstadt der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main entstanden sind. Neben der Opel Automobile GmbH stellt die Stadt Rüsselsheim mit 160 Ausbildungs- und 35 Praktikumsplätzen (Januar 2020) die meisten Ausbildungsplätze in Rüsselsheim zur Verfügung.

Magistrat der Stadt Rüsselsheim am Main
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