HOFHEIM – Sechs Bürgerinnen und Bürger aus dem Main-Taunus sind für ihren jahre- oder jahrzehntelangen ehrenamtlichen Einsatz mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet worden. Landrat Michael Cyriax, der die Auszeichnung im Landratsamt übergab, würdigte die Geehrten als „Vorbilder für bürgerschaftliches Engagement im Main-Taunus-Kreis“. Die Bürger aus Hofheim, Kelkheim, Hochheim, Hattersheim und Eschborn hatten sich Verdienste in den Bereichen Kultur und Sport erworben.

Sigrid Eskuche-Horn führt seit 20 Jahren den Verein Musikschule Kelkheim. Dabei kooperiert sie mit Schulen und organisiert diverse Konzertreihen. Aus dem Unterricht der Musikschule sind den Angaben zufolge mehrere hauptberufliche Profimusiker hervorgegangen, etwa der Pianist Christoph Soldan.

Ulrike Milas-Quirin hat sich an ihrem Wohnort Hattersheim, aber auch beim Kreis und in der Region für kulturelle Projekte eingesetzt, etwa beim Verein „Lebenswertes Hattersheim“ oder auch der Aktion „Stolpersteine“, mit der an die Verfolgung von Sinti und Roma unter den Nationalsozialisten erinnert wurde.

Dr. Jürgen Fink aus Eschborn ist seit vielen Jahren Volleyballtrainer und aktiver Spieler bei der Turngemeinde Schwalbach. Darüber hinaus firmiert er als stellvertretender Vorsitzender des Vereins. Für seinen Verein hat er bereits rund 600 Spiele absolviert.

Dr. Gerhard Marquordt aus Hofheim führte von 2005 bis 2018 Vorsitzender des Kunstvereins Hofheim. Unter anderem setzte sich für das Bildhauersymposium in der Stadt ein und sorgte dafür, dass mehrere der Kunstwerke in der Stadt bleiben konnten.

Ahmed Shatanawi aus Hochheim führt den dortigen Boxclub. Sozial schwache Jugendliche werden dort nicht nur sportlich unterstützt, sondern beispielsweise auch bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Auch bei der Flüchtlingsintegration hat Shatanawi geholfen.

Frank Strathmann war bis im vergangenen Jahr Vorsitzender des TV Diedenbergen. In seiner Amtszeit steigerte der Hofheimer Verein seine Mitgliederzahl deutlich. Außerdem wurde das Angebot unter anderem um Gesundheitsförderung erweitert.

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