RÜSSELSHEIM – Um Hilfesuchende und Helfende zusammen zu bringen, hat die Stadt Rüsselsheim am Main eine telefonische Anlaufstelle eingerichtet. Ab sofort können sich Bürgerinnen und Bürger, die Unterstützung in der Alltagsbewältigung benötigen, sowie diejenigen, die bereit sind, sich zu engagieren, bei der Beratungsstelle für ältere und behinderte Menschen melden.

Das Hilfenetzwerk der Stadtverwaltung ist unter der Telefonnummer 06142 83-2288 und über E-Mail an hilfenetzwerk@ruesselsheim.de erreichbar. Die Hotline ist während der derzeitigen städtischen Öffnungszeiten (Montag bis Freitag: 8 Uhr bis 12 Uhr, Donnerstag zusätzlich: 15 Uhr bis 18 Uhr) besetzt. Außerhalb dieser Zeiten besteht die Möglichkeit, eine Nachricht zu hinterlassen.

Die Stadt reagiert damit auf die durch die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus entstehende besondere Situation, die für manche Bevölkerungsgruppen eine besondere Herausforderung darstellt. Hierzu zählen vor allem ältere, behinderte und kranke Menschen. Grundsätzlich richtet sich das Angebot an alle, die Hilfe benötigen und auf eine Versorgung mit Dingen des Alltags angewiesen sind, weil sie das Haus auch auf Grund der besonderen Gefährdung nicht verlassen können. Professionelle Dienste arbeiten hier an den Grenzen ihrer Möglichkeiten und sind auf Unterstützung angewiesen.

Gleichzeitig gibt es in der Bevölkerung eine zunehmend große Bereitschaft, sich einzubringen und unterstützend tätig zu werden. Vor allem Einkaufsdienste und kleine Besorgungen sind ein wichtiger Beitrag, um die Versorgung älterer Menschen mit dem Lebensnotwendigen sicher zu stellen. Diese können so organisiert werden, dass die Helfenden nicht in die Haushalte gehen müssen. So kann das Infektionsrisiko auf ein Minimum reduziert werden.

Magistrat der Stadt Rüsselsheim am Main
Fachbereich Zentrales