RÜSSELSHEIM – Nicht nur Familien mit (Schul)-Kindern, auch Familien die mit einem Menschen mit Demenz zusammenleben stehen aktuell vor großen Problemen. Tagesspflegen sind geschlossen. Besuchsdienste sind eingestellt. Es gibt kaum noch Gelegenheit sich mit anderen Betroffenen auszutauschen und so die Hürden des Alltags entlastet zu meistern.
Die permanente Konfrontation mit den Herausforderungen einer Demenz gehen an das Nervenkostüm. Das Gebot der sozial-physischen Distanzierung und die Tatsachen, dass viele der versorgenden Angehörigen und Betroffenen selbst zur Risiko-Gruppe gehören, machen die Sache nicht leichter.
Was kann helfen?
Gerade jetzt ist es wichtig, sich trotzdem kleine Auszeiten zu suchen! Eine Tasse Kaffee auf dem Balkon, eine Runde um den Block oder ein Telefonat mit einem vertrauten Menschen. Sich einfach mal Luft machen!
Nur wer selbst einigermaßen entspannt ist, kann „Fünfe gerade sein lassen“ und auch die zwanzigste Wiederholung einer Frage oder die permanente Suche nach Etwas meistern.
Das Netzwerk Demenz im Kreis Groß-Gerau hilft Ihnen dabei gerne weiter! Auch telefonisch finden wir gemeinsam Ihren Weg, um mit der aktuellen und zukünftigen Situation besser umgehen zu können.
Unser offenes Ohr erreichen Sie bei der Kontaktstelle Alzheimer- und Demenzkranken Gesellschaft Rüsselsheim e.V. unter 06142 – 210 373 oder bei der Kontaktstelle Beratungsstelle für ältere Menschen im Südkreis-Riedstadt unter 06158 – 25 79.
Wir freuen uns auf Ihren Anruf, zögern Sie also nicht!

Annett Vielemeyer