GINSHEIM-GUSTAVSBURG  – Die Corona-Pandemie stellt nicht nur das Gesundheitswesen und soziale Dienste vor besondere Herausforderungen, sondern auch den Einzelhandel, die Gastronomie und andere Gewerbebetriebe in den Städten und Gemeinden. Durch die von Bund und Land festgelegte Verordnung zur Schließung von Einrichtungen sind zahlreiche Gewerbetreibende betroffen. Betriebe, die nicht öffnen dürfen, haben aber die Möglichkeit ihre Produkte durch einen Außer-Haus-Verkauf oder Lieferservice weiter anzubieten.

„Dieser Möglichkeit ist die Wirtschaftsförderung unserer Stadt nachgegangen“, sagte Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha. Sie habe Kontakt mit den Geschäften vor Ort aufgenommen und abgefragt, welche Firmen einen Abhol- oder Lieferservice anbieten. Eine vorläufige Übersicht der Anbieter in Ginsheim-Gustavsburg mit Informationen zur Kontaktaufnahme und weiteren Hinweisen hat die Stadtverwaltung jetzt auf ihre Homepage www.gigu.de/corona gestellt.

„Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele Bürgerinnen und Bürger erst auf die Angebote unserer Wirtschaftsbetriebe schauen, bevor sie sich anderweitig orientieren“, so der Bürgermeister. Trotz der Corona-Krise bestehe in Ginsheim-Gustavsburg nämlich eine gute Möglichkeit sich zu versorgen, nicht nur durch Einkäufe in den geöffneten Lebensmittelgeschäften, sondern auch durch Bestellungen von Produkten der Anbieter aus anderen Branchen im Ort.

Gewerbebetriebe, die noch nicht erfasst sind und ihr Angebot auf den städtischen Internetseiten darstellen lassen möchten, können sich an die Wirtschaftsförderung der Stadt, Herrn Andreas Klopp, Telefon: 06144/20-185, E-Mail: wirtschaft@gigu.de, wenden.

Katharina Schmidt