HOFHEIM – „Mund-Nasen-Masken tragen“ – das empfehlen Fachleute wie der Deutsche Ärztebund und in ihren neu beschlossenen Maßnahmen auch Bund und Land. Doch woher Alltagsmasken nehmen, wenn sie überall ausverkauft sind und man nicht selbst nähen kann?

Die Stadt Hofheim lässt ihrem Slogan #hofheimstehtzusammen auch bei diesem Thema Taten folgen und ruft mit der Aktion „Bürger nähen für Bürger“ dazu auf, Masken gemeinsam selbst herzustellen. Der Ortsverband des Deutschen Roten Kreuzes hat bereits seine Unterstützung zugesagt. Die Stadt ruft weitere Vereine und Institutionen auf, um über deren ehrenamtliche Mithilfe die Aktion zu koordinieren und auf die Beine zu stellen.

„Die gefertigten Masken werden an die Hofheimer Bürgerinnen und Bürger für bezahlbare 3 Euro das Stück verkauft. Den Erlös führen wir caritativen Zwecken zu. Aktuell sind wir dabei, Stoffe, waschbar bei mindestens 60 Grad, in größeren Mengen als Spenden zu sammeln, damit die Produktion so rasch wie möglich starten kann“, berichtet Bürgermeister Christian Vogt.

Weiterhin bereitet die Stadt die Annahme und Verteilung der Stoffe samt Gummilitzen und einer einheitlichen Nähanleitung sowie den Verkauf vor.

Zwischenzeitlich sind alle Freiwilligen willkommen, die eine Nähmaschine haben und bei der Anfertigung der Masken mithelfen möchten. Dies kann im geschützten häuslichen Umfeld geschehen. Meldungen nehmen im Hofheimer Rathaus Angelika Brand, Telefon 06192 / 202-353, E-Mail: abrand@hofheim.de, und Heike Frank, Telefon 06192 / 202-470, E-Mail: hfrank@hofheim.de, entgegen. Hier können gerne auch Firmen, Bürgerinnen und Bürger anrufen, die Bestandteile für die Masken spenden möchten.

„Ein selbstgenähter Mundschutz schützt nicht vor Ansteckung, aber Fachleute sagen, dass es besser sei einen behelfsmäßigen Mundschutz zu tragen, als keinen. So verringert sich zumindest das Risiko, andere mit dem Coronavirus anzustecken“, so Vogt und verweist auf die Informationsseite des Robert-Koch-Instituts www.rki.de

Magistrat der Kreisstadt Hofheim am Taunus