HOFHEIM – Die aktuelle Lernsituation durch das Corona Virus stellt Familien, Lehrer- und  Schülerschaft vor besondere Herausforderungen. Die Kreisschülervertretung plädiert für gegenseitige Rücksicht und eine enge Zusammenarbeit von Lehrerschaft und Schüler*innen.

Die Schulen befinden sich in einer Ausnahmesituation. Lehrerschaft, Eltern und Schüler*innen versuchen die immer neuen Anweisungen des Kultusministeriums,  bezüglich der Vorsichtsmaßnahmen und des Unterrichts nach Möglichkeit umzusetzen. Gleichzeitig muss in irgendeiner Form Unterricht stattfinden, sei es per  Arbeitsauftrag, Videokonferenz oder Ähnlichem. Dabei kommt nicht nur die Lehrerschaft, sondern auch Eltern und vor allem Schüler*innen an ihre Belastungsgrenzen. Spärliche Anleitung, wenig Möglichkeiten für Rückfragen und  das Gefühl der Überforderung sind die Folgen.

Die Kreisschülervertretung plädiert für eine enge Zusammenarbeit zwischen Eltern, Lehrer*innen und ihren Schüler*innen, ganz gleich welcher Altersstufen. Kommunikation ist der Schlüssel, damit sich Lehrer*innen nicht überfordert und Schüler*innen sich nicht allein gelassen fühlen. Es muss genug Zeit für den Austausch und Fragen von beiden Seiten geboten werden, vor Allem um Kinder mit
mangelnder Technik oder sozial benachteiligte Schüler*innen nicht auf der Strecke zu lassen.
“Wir hoffen inständig, dass die Schulen intern eine einheitliche Regelung zum Unterrichten finden, um den Schüler*innen nach Möglichkeit Stabilität in diesen instabilen Zeiten zu bieten.”, sagt dazu Aurea Langer, Kreisschulsprecherin.
​Aurea Soraya Langer