HOFHEIM – Der Klimawandel ist das wohl drängendste Problem der Menschheit. Die Hofheimer Wohnungsbau GmbH (HWB) will Teil der Lösung dieses Problems sein. Deshalb hat sie sich gemeinsam mit 24 weiteren Partnern und Unterstützern der Initiative Wohnen.2050 angeschlossen. Die von der Unternehmensgruppe Unternehmensgruppe „Nassauische Heimstätte | Wohnstadt“ gestartete Initiative hat den Klimaschutz als eines der vordringlichsten Themen der Wohnungswirtschaft erkannt. Ein Thema zudem auch die HWB seit langem einen kontinuierlichen Beitrag leistet. Um das im Pariser Abkommen fixierte Zwei-Grad-Ziel und einen klimaneutralen Gebäudebestand bis 2050 zu erreichen, gilt es nun, den Einsatz noch einmal deutlich zu erhöhen. Die Situation erfordert nicht nur Engagement, sondern Transformation.

„Es liegt in unser aller Interesse, den Klimaschutz weiter zu stärken und dafür unsere Wohnungsbestände klimaneutral zu entwickeln“, sagt HWB-Geschäftsführer Norman Diehl, der am Gründungstreffen der Initiative in Berlin teilnahm, als dies vor der Coronakrise noch möglich war. „Dabei ist es wichtig, die Mieterinnen und Mieter nicht über Gebühr zu belasten.“ Mit dem Engagement in der Initiative Wohnen.2050 erhoffe man sich, Einfluss auf den Transformationsprozess der Wohnungswirtschaft nehmen zu können.

Die Initiative Wohnen.2050 versteht sich als Kommunikations- und Umsetzungsnetzwerk zum Thema Klimaschutz in der Wohnungswirtschaft – digital und vor Ort. In dieser Rolle erreicht sie Politik, Partner- und andere Unternehmen sowie Mitarbeiter und Kunden. So trägt die Initiative ihre Themen in die Branche und in die Mitte der Gesellschaft – und unterstützt die Dachverbände von der Basis aus.

Die Hauptziele der Initiative sind klar formuliert: Eine einheitliche Positionierung soll es ermöglichen, finanzielle Unterstützung zur Erreichung der Klimaziele in der Wohnungswirtschaft auf Bundes- und Länderebene einzuwerben. Know-How-Austausch zu Klimastrategien und konkretem Vorgehen der Mitglieder soll Wissen für alle zugänglich machen. Nur mit gebündeltem Know-How und reduziertem Ressourceneinsatz der einzelnen Unternehmen ist es möglich, zeitnah Lösungsstrategien zu entwickeln und diese dann in den 2020er Jahren in die Umsetzung zu bringen.

Die Vorreiterrolle und Klimaschutzengagement der Branche, insbesondere der Mitglieder, soll dabei öffentlich bekannt gemacht werden. Außerdem sollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der teilnehmenden Unternehmen zum Beitrag zum Erreichen der Klimaziele aktiviert, befähigt und motiviert werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen dann das Klimaschutzengagement auch an Kunden vermitteln.

„Wir wissen, wie wir die Ziele erreichen können, und wir wissen, dass wir jetzt entschlossen handeln müssen. Doch wir können es nicht alleine schaffen, sondern nur gemeinsam“, bekräftigt Norman Diehl. Deshalb sei die Initiative Wohnen.2050 für die HWB als Zusammenschluss engagierter Wohnungsbauunternehmen eine wichtige Quelle für Know-How-Austausch, gegenseitige Unterstützung und die gemeinsame Arbeit an Lösungen und Finanzierungsstrategien. „Wir wollen die Initiative Wohnen.2050 nutzen, damit wir angesichts der wachsenden Herausforderungen durch den Klimawandel handlungsfähig bleiben.“

Magistrat der Kreisstadt Hofheim am Taunus