FLÖRSHEIM – Der Mehrgenerationentreff hat inzwischen die tausendste Mund-Nasen-Bedeckung kostenlos abgegeben. Seit gut zwei Wochen können sich Flörsheimerinnen und Flörsheimer eine solche behelfsmäßige Maske von dem Wäscheständer, der direkt vor dem Bürofenster des Treffs am Rathausplatz 6 steht, herunter- und mit nach Hause nehmen – so wie Alina Fenkl, die heute das tausendste Exemplar an sich nahm.

Ein Viertel der bislang ausgeteilten Masken hat allein die Leiterin des Mehrgenerationentreffs, Lucia Haug, genäht. Die Mitglieder der Ahmadiyya-Gemeinde haben 160 Stück angefertigt, darüber hinaus sind viele Privatleute – die jüngste Schneiderin ist elf Jahre alt – emsig mit Maskennähen beschäftigt und unterstützen so die Aktion.

Bürgermeister Dr. Bernd Blisch dankt „sehr herzlich allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich so vorbildlich für ihre Mitmenschen und deren Gesundheit engagieren.“ Er hofft, dass die Aktion so lange weiterlaufen kann, bis alle Flörsheimerinnen und Flörsheimer mit einer Maske ausgestattet sind.

Die selbst produzierten Mund-Nasen-Bedeckungen sind zwar weder geprüft noch zertifiziert, sie können aber infektiöse Tröpfchen, die man beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt, abfangen. Das Risiko, jemand anderen auf diesem Wege anzustecken, kann so verringert werden. Vor einer Ansteckung durch andere schützen die Masken ihre Trägerinnen und Träger hingegen nicht. Wer ein Geschäft betreten oder mit Bus und Bahn fahren möchte, muss in Hessen seit Wochenbeginn Mund und Nase bedecken.

Magistrat der Stadt Flörsheim am Main