GINSHEIM – Auch an diesem Wochenende wären Radballer der RSG Ginsheim wieder im Einsatz gewesen, hätte ein Virus dem Treiben keine Grenzen gesetzt.

Bereits am Samstag, 9.5. stand für unsere vier Oberligateams das diesjährige Saisonfinale auf dem Programm. In Baunatal sollte der Hessenmeister 2020 ermittelt werden. Bereits am 18.4. konnte ja der 5. Spieltag in Ginsheim nicht stattfinden.
Nach den bisher absolvierten vier Spieltagen sieht es insbesondere für Christoph Hau und Simon Kolender (RSG 4) sowie Patrick Johannes und Leo Platte (RSG 6) nicht gut aus, liegen beide Duos doch auf den Plätzen 10 und 11 und somit auf Abstiegsplätzen.
Besser steht es dagegen für Dominic Müller, der mit unterschiedlichen Partnern als RSG 3 gestartet war – Bruder Marco ist immer noch nicht einsatzfähig – sowie Leon Meierle und Mika Ehrhard. Diese Teams stehen aktuell auf dem 7. bzw. 6. Tabellenplatz.
Ob und wenn ja, wann es weitergeht, ist derzeit noch offen.

Auch das Landesliga-Gespann mit Patrick Hackhausen und Heiko Ludwig hätte am Samstag seinen 5. Spieltag absolvieren sollen. Gestartet wären die beiden dann in Rüsselsheim. In dieser Liga wurden allerdings bereits die Spieltage am 14.3. und 18.4 abgesagt. Ludwig/Hackhausen hatten erst fünf (5) Spiele absolviert und liegen aktuell auf dem 2. Tabellenplatz hinter RVW Naurod 5 (9 Spiele).
Auch hier sind alles gespannt, wie und wann es weitergehen wird.

Für die Kleinsten Radballer der U11, Fabian Fischer, Alessio Mühlhaus, Leon Biederwolf und Luis Martin, wäre am letzten Sonntag, die Qualifikation zur Hessenmeisterschaft in Klein-Gerau zu Ende gegangen. Auch hier waren die Spieltage zwei und drei dem Virus zum Opfer gefallen. Nach dem bisher absolvierten ersten Turnier und drei absolvierten Spielen belegen die beiden den 7. Tabellenplatz.

Trainingsbetrieb auf dem Rad war auch noch nicht möglich, sind doch die Sporthallen im Kreis Groß-Gerau vorerst bis zum 10. Mai 2020 gesperrt. Wir alle sind gespannt, wann es hier Lockerungen geben wird und unsere Radpolo- und Radball-Teams ihr Training wieder aufnehmen können. 

Karl-Heinz Müller