HOFHEIM-WALLAU – Die Narrenzunft Waller Wespe e.V. hätte an dieser Stelle gerne einen Ausblick auf die Veranstaltungen zwischen der vergangenen und der kommenden Kampagne hingewiesen. Aber auch der Karnevalsverein wurde und wird durch das Corona-Virus ausgebremst.

Als wichtigster nächster Termin stand Ende Mai die Jahreshauptversammlung inclusive Wahl eines neuen Vorstands auf dem Plan. Aufgrund des aktuellen Versammlungsverbots wird diese nun auf den Spätsommer/Frühherbst verschoben. Der Vorstand bleibt bis dahin unverändert im Amt.

Für Frühling und Sommer war eine Neuauflage von „BAB – Bier am Brunnen“ geplant. Nach dem grandiosen Erfolg im letzten Jahr sollte es 2020 zwei Termine geben. Dazwischen sollte wie erstmals 2018 wieder ein Brunnenfest stattfinden. Die drei Veranstaltungen wären eine schöne Gelegenheit gewesen, alle Generationen auf dem Recepturhof im Herzen Wallaus zu vereinen, um gemeinsam einen fröhlichen Abend zu verbringen, sich einfach mal wieder zu treffen, zu unterhalten und es sich gut gehen zu lassen. Für Speis und Trank wäre wie immer bestens gesorgt worden. Wer die letzten Male dabei war, weiß, dass bei „Bier am Brunnen“ auch für Nichtbiertrinker Alternativen angeboten werden. Zum Brunnenfest war wie 2018 eine saisonale Getränkespezialität geplant. Damals waren Mai- und Erdbeerbowle der große Renner. Gespannt warten die Wespen auf Nachrichten aus Hofheim, ob und in welchem Umfang sich ab September doch noch eine Möglichkeit ergibt, das ein oder andere Event auf dem Recepturhof stattfinden zu lassen. Der Verein wird hierzu ggf. sehr kurzfristig einladen.

Unklar ist momentan auch, ob das große Wespodrom Ende September seine Pforten für das Wallauer Oktoberfest öffnen darf. Sollte hierzu noch rechtzeitig eine Freigabe erteilt werden, sind rasches Organisieren und Umsetzen geboten. Dies dürfte aber für die Wespen keine allzu große Herausforderung darstellen, denn alle aktiven Mitglieder sind immer engagiert und mit Herzblut dabei, auch knifflige Situationen zu meistern.

Schwierig könnten sogar Planung und Vorbereitung der nächsten Kampagne werden, unter anderem, weil die vereinseigenen Tanzgruppen noch nicht wissen, wann sie ihr Training wieder aufnehmen können. Jedoch ist auch hier mit viel Fleiß und Engagement zu rechnen.

Ein Aspekt, der nicht unbeachtet bleiben darf, ist die finanzielle Belastung für den Verein, sollten verschiedene Veranstaltungen ausfallen. Die Kosten laufen weiter, ohne dass dem Ganzen Einnahmen gegenüberstehen.

Nicht zuletzt möchten die Waller Wespen als einer der größten ortsansässigen Vereine mit vielen Veranstaltungen über das ganze Jahr verteilt bald wieder das Ortsleben bereichern und stehen hierfür in den Startlöchern.“

Heike Schmidt