HOFHEIM – Die Corona-Pandemie macht sich auch im Verbrauch des Trinkwassers bemerkbar.

Da sich viele Bürgerinnen und Bürger im Homeoffice befinden, wurden in den letzten drei Monaten rund zwölf Prozent mehr Wasser abgenommen als im Vorjahr. Die warmen Tage der vergangenen Wochen trugen ihr Übriges dazu bei, dass die Versorgungsanlagen gut ausgelastet waren.

„Wir rufen die Bürgerinnen und Bürger auch in diesem Jahr erneut vorsorglich dazu auf, Trinkwasser nicht zu verschwenden, sondern maßvoll zu verwenden“, sagt Erster Stadtrat Wolfgang Exner. So sollten zum Beispiel die heimischen Rasenflächen nicht täglich gewässert werden. Wenn möglich, sollten Sommerblumen, junge Bäume und Sträucher in privaten Gärten am frühen Morgen gegossen werden. Abends ist der Boden noch aufgeheizt und das Gießwasser verdunstet nutzlos. Auch wenn die Regentage die Situation leicht entspannt haben, wird sich dies schnell wieder ändern.

Als eine Alternative oder Ergänzung zum Bewässern mit Trinkwasser kann der Bau von Regenwasserzisternen, oder mit einfachsten Mitteln das Auffangen von Wasser, welches zum Waschen von Ost und Gemüsen verwendet wurde bzw. beim Spülen von Leitungen die mehr als vier Stunden gestanden haben, dienen.

Die Prognosen über die geringen Niederschläge, der auch für dieses Jahr vorhergesagte heiße Sommer sowie der Umstand, dass wohl viele Bürgerinnen und Bürger ihren Urlaub zu Hause verbringen werden, lässt einen enormen Wasserbedarf erwarten.

Magistrat der Kreisstadt Hofheim am Taunus