GINSHEIM-GUSTAVSBURG – In der vergangenen Woche konnten Mitarbeitende der Stadtverwaltung Ginsheim-Gustavsburg 200 selbstgenähte Alltagsmasken der Frauenorganisation „Lajna Imaillah“ der Ahmadiyya-Muslim-Jamaat-Gemeinde entgegennehmen.

Faiza Ahmad (links im Bild), Präsidentin der Frauenorganisation Lajna Imaillah Ginsheim und Beauftragte für interreligiösen Dialog, und Rukhsana Hafeez (2. Person von links), Beauftragte für Handwerkskunst der Lajna Imaillah Ginsheim, die die Masken persönlich ins Ginsheimer Rathaus brachten zeigten damit in der aktuellen herausfordernden Zeit, wie wichtig Zusammenhalt und Solidarität untereinander sind. Die Frauen der Gemeinde fertigen unentgeltlich Alltagsmasken an und stellen diese insbesondere Organisationen und Einrichtungen, die diese Sachspenden gegenwärtig dringend benötigen, kostenlos zur Verfügung. Die dafür verwendeten Materialien wie Stoff und Gummi werden von den Frauen gespendet.

Auch außerhalb der „Corona-Zeiten“ engagieren sich Mitglieder der Ahmadiyya-Gemeinde in Ginsheim-Gustavburg, angefangen von der Mitwirkung bei Aufräumaktionen oder dem Umwelttag bis hin zu eigenen Veranstaltungen wie dem „Charity Walk“, einem Wohltätigkeitslauf für soziale Zwecke.

Über das Engagement und die Unterstützung der Mitglieder, zeigte sich Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha sehr erfreut. Er bedankt sich auch dieses Mal für die Hilfe und großzügige Geste: „Die Frauen zeigen durch ihr ehrenamtliches Engagement, dass sie sich in den Dienst der Allgemeinheit stellen und ihnen das Zusammenleben der Menschen in unserer Gemeinde wichtig ist. Die selbstgenähten Masken erfüllen einen guten Zweck und werden verwaltungsintern, wie beispielsweise für Mitarbeitende in den Rathäusern und in den Kitas, verwendet.“

Yvonne Rüthel