RÜSSELSHEIM – Als Jugendbildungsreferentin der Stadt Rüsselsheim am Main ist Uta Dogan bereits gut vernetzt mit den Rüsselsheimer Schulen, ab 1. Juli wechselt die Diplom-Sozialpädagogin nun auf die Stelle als Bereichsleiterin für Ganztagsangebote und Schulsozialarbeit. „Für mich ist das eine folgerichtige und sinnvolle Fortentwicklung im Zusammenhang mit meiner bisherigen Tätigkeit. Mit dem Team der Schulsozialarbeit und den Schulen habe ich in der Vergangenheit regelmäßig und gut zusammengearbeitet, beispielsweise in Projekten zur kulturellen und politischen Bildung sowie im Rahmen von Fortbildungen für pädagogischen Fachkräfte. Mir ist es ein besonderes Anliegen, Chancengerechtigkeit und Teilhabe für die Kinder und Jugendlichen in Rüsselsheim zu ermöglichen. Hierzu leisten die Schulsozialarbeit und Ganztagsangebote an Schulen einen wesentlichen Beitrag, an dem ich als Bereichsleitung nun umfangreich mitwirken kann“, sagt Uta Dogan.

Bei der Stadt Rüsselsheim am Main arbeitet Uta Dogan bereits seit ihrem Studienabschluss als Diplom-Sozialpädagogin, als sie ihr Anerkennungsjahr 1998 im damaligen Kinder- und Teeny-Treff Eichgrund absolviert hat. Danach folgten Stationen im Freizeithaus Dicker Busch und im Jugendtreff Königstädten. Ab 2007 arbeitete sie zehn Jahre im Kinder- und Jugendbüro der Stadt und war dort unter anderem für die Kinder-Uni, Jugend im Rathaus, und partizipative Projekte wie das Jugendforum oder die Betreuung von Jugendgruppen zuständig, die eigene Projekte mit der Stadt angestoßen haben. Seit 2017 hat sie als Jugendbildungsreferentin Bildungsprojekte für Jugendliche und junge Erwachsene zusammen mit anderen Kooperationspartnern organisiert, das Fachteam Vielfalt geleitet und war bereits mit der Gremienarbeit für außerschulische Bildung betraut.

Der Start als Bereichsleitung wird aktuell auch von Fragestellungen rund um das Thema Corona geprägt sein. Denn schon kommende Woche beginnen die Sommerferien, in denen die fünf Betreuungsschulen der Stadt ein eingeschränktes Ferienangebot unter den Bedingungen der aktuellen Corona-Verordnung für die Schülerinnen und Schüler vorhalten werden. „Eine der ersten Aufgaben wird sein, das Programm auf diese Gegebenheiten anzupassen. Aber auch nach den Sommerferien wird uns das Thema Corona im Schulalltag beschäftigen.“ Vorgenommen hat sich Dogan zudem für den Beginn, die Teams der Schulsozialarbeit und Betreuungsschulen kennenzulernen und sich ein Bild von den Räumlichkeiten an den Rüsselsheimer Schulen zu machen.

„Neben der Personalführung von zirka 75 Fachkräften, die in der Schulsozialarbeit, den Betreuungsschulen und der Verwaltung arbeiten, gehört vor allem der Ausbau und die Weiterentwicklung der Schulsozialarbeit und der schulischen Betreuungsangebote zu den Aufgaben der Bereichsleitung. Ich freue mich, dass diese wichtigen Themen zukünftig in der Hand von Frau Dogan liegen“, so Bürgermeister Dennis Grieser. „Wir müssen uns auf den zu erwartenden Rechtsanspruch auf Ganztagsangebote für Grundschulkinder vorbereiten und die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen, um ausreichend Betreuungsplätze anbieten zu können“, erklärt Dogan. In dem Zusammenhang wird sich Dogan wie ihr übergeordneter Fachbereich Bildung und Betreuung insgesamt mit den Vorgaben des erst kürzlich beschlossenen Schulentwicklungsplans beschäftigen. „Es sind vielfältige Herausforderungen, die auf mich zukommen werden. Ich freue mich auf meine neuen Aufgaben“, sagt die neue Bereichsleiterin abschließend.

Magistrat der Stadt Rüsselsheim am Main
Fachbereich Zentrales