Stadtrat Gerhard Bergemann an einer Namensstele – Foto: Stadt Rüsselheim

RÜSSELSHEIM – Friedhofsdezernent und Stadtrat Gerhard Bergemann hat die neue Baumgrabanlage auf dem Rüsselsheimer Waldfriedhof in Augenschein genommen und zur sofortigen Belegung freigegeben. Das Einmessen der Beisetzungsflächen und die Montage von derzeit zwei Namensstelen erfolgten durch den Städteservice Raunheim Rüsselsheim. Auf der neuen Baumgrabanlage in der Abteilung R 11 f stehen insgesamt sieben Alt- und Neubäume mit jeweils acht bis 16 Bestattungsparzellen für je zwei Urnen zur Verfügung.

Die Erweiterung war notwendig, da der Wunsch nach einer Ruhestätte unter einem Baum nach wie vor sehr begehrt ist. Nach Auskunft des Friedhofsdezernenten Bergemann ist es ihm ein besonderes Anliegen, dass für Verstorbene und deren Angehörige auch in ihrer Heimatstadt dieses Beisetzungsangebot weiterhin gibt. Darüber hinaus tragen Baumgrabstätten zwischenzeitlich erheblich zur Belegung von Freiflächen und zur Aufforstung von Friedhöfen – insbesondere vom Waldfriedhof – bei. Von 2013 bis heute wurden 268 Urnenbeisetzungen an 16 Bestattungsbäumen auf dem Rüsselsheimer Waldfriedhof und den Friedhöfen Königstädten und Bauschheim durchgeführt. Bei der Pflanzung von neuen Bäumen, die zum Teil für künftige Baumbestattungen zur Verfügung stehen können, richtet die Friedhofsverwaltung ihren Fokus auf eine Artenauswahl mit hoher Trockenstresstoleranz und geringer Anfälligkeit für Schädlinge wie zum Beispiel Ahorn, Eiche, Amberbaum, Hopfenbuche und Linde.

Magistrat der Stadt Rüsselsheim am Main
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