GUSTAVSBURG – Ein Brand auf dem Dach einer Lagerhalle in der Nähe des Bahnübergangs in Gustavsburg wurde am 30. Juli gelöscht. Ein Dachdecker hatte durch Schweißarbeiten auf dem Dach der Halle ein Feuer ausgelöst und sich dabei verletzt.
Er musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren werden.

Die Feuerwehr war aufgrund einer großen, schwarzen Rauchwolke, die von der Halle aus über den Gustavsburger Hafen in Richtung Mainz-Kostheim zog, um kurz nach 11 Uhr alarmiert worden.
Kurz nach dem Ausbruch des Feuers explodierte auf dem Dach auch noch eine Gasflasche. Durch das frühzeitige Eingreifen der Feuerwehren und die Löscharbeiten über zwei Drehleitern konnte der Brand aber auf das Dach begrenzt werden. Innerhalb einer knappen Stunde war das Feuer schließlich gelöscht.

Bei den Messungen der Luft wurden keine schädlichen Stoffe festgestellt. Für die Bevölkerung bestand keine Gefahr. Diese war zuvor über die hessen-Warn-App aufgefordert worden, Fenster und Türen zu schließen.

Im Einsatz waren, neben der Freiwilligen Feuerwehr Ginsheim-Gustavsburg, die Freiwillige Feuerwehr Bischofsheim, die Werksfeuerwehr der Firma Hörmann Automotive Gustavsburg, die Berufsfeuerwehr aus Wiesbaden sowie die Feuerwehr Rüsselsheim. Insgesamt waren rund 90 Feuerwehrleute vor Ort, außerdem Rettungsdienste mit dem Ortsverband des ASB sowie die Polizei und Stadtpolizei.

„Für die Freiwillige Feuerwehr Ginsheim-Gustavsburg war dies nun schon der 112. Einsatz in diesem Jahr“, sagte Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha, der selbst zur Brandstelle gekommen war, um sich ein Bild von der Situation zu machen. Er bedankte sich bei den überwiegend ehrenamtlichen, aber auch hauptamtlichen Rettungskräften, für ihren großen Einsatz, der ihnen bei den heißen Temperaturen an diesem Tag besonders viel abverlangte.

Astrid Eichner