GINSHEIM-GUSTAVSBURG – Das Gesundheitsamt Groß-Gerau gab am Donnerstag, 10. September 2020, einen Covid-19-Fall in der Familie eines in der KiTa-Einrichtung V „Die Mainpiraten“ der Stadt Ginsheim-Gustavsburg betreuten Kindes bekannt.
Seit heute (11.9.) ist bekannt, dass auch das Kind positiv getestet wurde. Von Maßnahmen betroffen ist die Gruppe „Seeräuber“. Zudem sind sieben weitere Kinder aus der Gruppe „Muschelsammler“ betroffen, die möglicherweise Kontakt mit den Erziehern aus der Gruppe „Seeräuber“ hatten.

Mit sofortiger Wirkung hat das Gesundheitsamt Groß-Gerau beschlossen, dass sich das positiv getestete Kind, sowie weitere Kinder, die am 7. und 8. September in der Gruppe „Seeräuber“ anwesend waren, in eine 14-tägige Quarantäne begeben müssen. Auch einzelne Kinder aus der Gruppe „Muschelsammler“ und 3 Erzieher der KiTa V „Die Mainpiraten“ befinden sich ab heute in Quarantäne.

Geschwisterkinder und Familienmitglieder, die in häuslicher Gemeinschaft mit den in Quarantäne versetzten Kindern leben, müssen nicht in häusliche Quarantäne, haben aber ein Betretungsverbot für Schulen, Berufsschulen und Kindertagesstätten.

Die Stadtverwaltung Ginsheim-Gustavsburg informierte die betroffenen Familien umgehend über den aktuellen Corona-Fall. „Wir möchten darauf hinweisen, dass sich das betroffene Kind der KiTa V „Die Mainpiraten“ innerhalb der eigenen Familie infiziert hat. Die Familie handelte vorbildlich und ließ ihr Kind auf Verdacht testen“, so Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha. Der Test fiel positiv aus, weshalb es zur Gruppenschließung kam. „Wir müssen lernen, dass uns das Virus im Alltag begleitet und die damit verbundenen Maßnahmen zur Normalität werden“, sagte der Bürgermeister.

Wieder öffnen konnte bereits die KiTa IV „Die Altrheinstromer“ am 9. September. Auch die Gruppe „Kalle“ der KiTa VIII „Die Villa“ wird am kommenden Montag, 14. September, öffnen.

Weiterhin halten die KiTa-Einrichtungen der Stadt am eigenen erweiterten Schutz- und Hygienekonzept fest, um damit Kinder und Mitarbeitende bestmöglich zu schützen und die Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern.

Yvonne Rüthel