RÜSSELSHEIM – Am 17. September 2020 fand, wie jedes Jahr, der „Internationale Welttag der Patientensicherheit“ statt, der durch das Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V. im Jahr 2015 etabliert wurde. Da das GPR Klinikum seit 2019 ordentliches Mitglied beim Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. ist, beteiligt sich das GPR jedes Jahr an dieser Aktion, um das Thema Patientensicherheit weiter publik zu machen. Als Zeichen wurde das Klinikgebäude zwei Nächte lang orange, in der Farbe der Patientensicherheit, angestrahlt.

Hessen ist mit der Patientensicherheitsverordnung Modellregion in Deutschland und sieht durch diese neue Funktion eine große Chance für die Verbesserung der Patientensicherheit in Hessens Krankenhäusern. Die Verordnung regelt unter anderem die Etablierung eines qualifizierten Patientensicherheitsbeauftragten im Krankenhaus, der sich mit Aufgaben wie der Weiterentwicklung der Sicherheitskultur im Krankenhaus, der Implementierung von Maßnahmen zur Erhöhung der Patientensicherheit, der Beurteilung klinischer Risiken und der Erstellung eines Berichtes beschäftigt. Außerdem haben die Krankenhäuser in Hessen gegenüber dem Ministerium eine Auskunftspflicht und müssen bei Bedarf Rede und Antwort stehen.

„Die Sicherheit von Patienten und der an deren Versorgung beteiligten Personen hat für das GPR Klinikum höchste Priorität, weshalb sich das GPR zum Ziel gesetzt hat, die Patienten- und Mitarbeitersicherheit stetig weiterzuentwickeln und Verbesserungen herbei zu führen. Hierzu soll die Funktion des Patientensicherheitsbeauftragten einen wichtigen Beitrag leisten“, sagt Achim Neyer, Geschäftsführer des GPR Gesundheits- und Pflegezentrums Rüsselsheim.

Erst bei der letzten KTQ-Zertifizierung im November 2019 konnte das GPR Klinikum im Bereich „Sicherheit und Risikomanagement“ eine Verbesserung von 77% auf 82,5 % erzielen. Aber nicht nur in diesem Teilbereich, sondern auch insgesamt konnte sich das GPR Klinikum um 4,9 Prozentpunkte steigern und gehört damit zu den besten Kliniken in Deutschland, die an der KTQ-Zertifizierung teilgenommen haben.

Joachim Haas