GINSHEIM-GUSTAVSBURG –

Die bundesweite Aktion „Stadtradeln“ erhält in der Stadt Ginsheim-Gustavsburg von Jahr zu Jahr grö­ßeren Zuspruch. Auch wenn die Stadtverwaltung den Bürgerinnen und Bürgern in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie keine gemeinsamen Touren anbie­ten konnte, erzielte Ginsheim-Gustavsburg das bisher beste Ergebnis. So konnten nach Ende der Aktion, die vom 17. August bis zum 6. September durchgeführt wurde, 175 Teilnehmende gezählt werden, die ins­gesamt 45.608 Kilometer geradelt sind. Das ist das beste Resultat seit der ersten Teilnahme der Stadt am Stadtradeln im Jahr 2017.

Wenn die erradelte Gesamtkilometerzahl mit dem Auto gefahren worden wäre, sei es auf dem Weg zur Arbeit oder in der Freizeit, wären 6.704 Kilogramm CO2 verbraucht worden, die somit eingespart wurden.

In der Teamwertung lag am Ende der Verein LebensAl­ter mit 6.386 Kilometern ganz vorne, gefolgt von der Wanderabteilung der TSV Ginsheim (6.231 km), Les Pedalos (5.472 km), dem Offenen Team (4.177 km) und dem Team der Stadtverwaltung (4.162 km). Ins­gesamt nahmen 17 Teams aus Ginsheim-Gustavsburg teil.

Unter den einzelnen Teilnehmenden hatte Uli von Mengden, der für den Verein LebensAlter unterwegs war, mit 1.046 Kilometern am Ende die höchste Ki­lometerzahl auf dem Tacho, vor Hans-Peter Schmitt (1.032 km) und Jutta Schmitt (1.030 km), die damit auch die Frau mit den meisten geradelten Kilometern war.

Im Vergleich mit anderen Kommunen belegte die Stadt Ginsheim-Gustavsburg bei den gesamten gefah­renen Kilometern von 14 teilnehmenden Kommunen im Kreis den fünften Platz.

Noch besser schnitt die Stadt bei der Wertung „Fahr­radaktivstes Kommunalparlament“ ab. Hier landete Ginsheim-Gustavsburg hinter Riedstadt und Nauheim auf dem dritten Platz.

Im Rahmen des Stadtradelns konnten sich Bürgerin­nen und Bürger der Stadt Ginsheim-Gustavsburg bei Bürgermeister Puttnins-von Trotha für eine Ausfahrt mit E-Rika, einer elektronischen Rikscha des Vereins LebensAlter, bewerben.

Der Bürgermeister löste sein Versprechen durch zwei Fahrten ein, einmal mit Herbert Boness und ein wei­teres Mal mit Elisabeth Friedrichs aus dem „Haus Mainblick“ im Stadtteil Gustavsburg. Beide freuten sich über den knapp zweistündigen Ausflug, die Bür­gernähe, mehr Lebensqualität und frischen Fahrtwind.

Yvonne Rüthel