HOCHHEIM – Bei herausfordernden Windverhältnissen ermittelte der Segelclub Hochheim am vergangenen Samstag seinen Stadtmeister. In der Hochheimer Bucht konnte sich nach Yardstick-Wertung in insgesamt zwei Wettläufen Eberhard Schiller mit Vorschoter Markus Damerau in der Conger-Klasse gegen das Feld durchsetzen. Auf Platz zwei segelte Michael Altmann mit Vorschoterin Ute Hornung und Rang drei belegte Thomas Hartmann mit Vorschoter Christian Glöckle, beide ebenfalls Conger. Beim Segelnachwuchs, der mit sechs Booten am Start war, belegt Mika Falk den ersten Platz, gefolgt von Emmi Glöckle und Nicolas Frehsee.

Auch die Segeljugend beteiligte sich in ihren Optimisten an der Regatta – Foto: Angelika Breinich-Schilly

Die Stadtmeisterschaft der Hochheimer Segler und ihrer Gäste fand in diesem Jahr unter besonderen Bedingungen statt. Coronabedingt wurde der Wettkampf an nur einem Tag durchgeführt. Und dieser verlangte von den insgesamt 22 Teilnehmern viel Können an Pinne und Vorschot. Während der Wind bei der ersten Wettfahrt noch mit zwei Beaufort, also etwa 7,4 km/h, für Fahrt sorgte, flaute er im Verlauf der zweiten Wettfahrt ab. So brauchte es in diesem Jahr besonders viel Gespür, um auch noch die kleinste Briese auszunutzen.

Neben den sechs Optis der Segeljungend waren noch 16 weitere Boote verschiedener Klassen am Start in der Hochheimer Bucht. Für ihre Sicherheit während der Regatta sorgte neben den vereinseigenen Sicherungsbooten auch ein Boot vom Team der DLRG. Auf eine offizielle Siegerehrung wurde wegen der Hygiene-Auflagen wie schon bei der Vereinsmeisterschaft im August verzichtet.

Auch das Main-Ufer-Fest, das üblicherweise als buntes Rahmenprogramm bei der eigentlich zweitägigen Veranstaltung stattfindet, fiel in diesem Jahr aus dem gleichen Grund buchstäblich ins Wasser. Normalerweise zieht das oft sonnige und spätsommerliche Wetter zahlreiche Besucher und Interessenten zum Clubgelände an den Main, die der Regatta zuschauen, sich über den Verein informieren und auch das kulinarische Angebot genießen.

Angelika Breinich-Schilly