GINSHEIM-GUSTAVSBURG – Seit dem 1. September setzt sich auf dem VFB-Sportplatz im Stadtteil Ginsheim ein Mähroboter nächtlich in Bewegung, um den Rasen automatisiert zu pflegen.

Manfred Saul und Harald Zimmer vom VfB Ginsheim freuen sich über den Mähroboter, den die Stadt mit rund 18.000 Euro finanziert hat. Genauso wie Matthias Laake, Mitarbeiter der Stadtverwaltung, Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha und Arthur Paul, Betriebsleiter des Bauhofs (v.l.n.r).

Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha schätzt die Vorteile des GPS-gesteuerten Mähers: „Durch den Roboter gibt es keine Lärmbelästigung und die Qualität des Spielfeldes ist immer gleichbleibend. Wir tun damit etwas Gutes für den VfB und entlasten gleichzeitig die Umwelt sowie unsere Mitarbeitenden vom Bauhof.“

Matthias Laake ergänzt weitere Punkte, die für die Neuanschaffung sprechen. So seien niedrige CO2-Emissionen, ein geringer Energieverbrauch und die gleichmäßige Schnitthöhe des Rasens wichtige Aspekte für den Einsatz des Roboters. Auch die Einsparung von Düngemittel und einer Bewässerung garantiere der Hersteller. Für Mensch und Tier bestehe keine Gefahr, weil der Mähroboter mit Sensoren ausgestattet sei und automatisch bei einem Hindernis stehen bleibe.

Arthur Paul schätzt den Einsatz des Mähroboters ebenfalls. Für seine Mitarbeitenden bedeutet das, dass sie nun zwei Mal pro Woche für jeweils fünf Stunden anderen wichtigen Arbeiten nachgehen können. Denn diese Zeiten mussten sie vor der helfenden Anschaffung aufwenden, um die gut 8.000 Quadratmeter große Rasenfläche in Schuss zu halten.

Wie gut sich auf dem Rasen Fußbälle schießen lassen, das wird der VfB sicher zeigen. Wenn sich der Einsatz des Wind- und wetterfesten Roboters bewährt, soll im neuen Jahr ein weiteres Gerät auf dem Sportplatz in Gustavsburg eingesetzt werden.

Yvonne Rüthel