HOFHEIM – An sieben Schulen im Main-Taunus-Kreis sollen Mobilitätspläne für einen guten und sicheren Schulweg sorgen. Wie Kreisbeigeordneter Johannes Baron mitteilt, wurde mit der Finalisierung dieser „Schulmobilitätspläne“ das hessische Beratungsprogramm „Besser zur Schule“ dort abgeschlossen, zwei Schulen würden in den kommenden Monaten noch folgen.

Über Mobilitätspläne verfügen den Angaben zufolge nun in Hattersheim die Eddersheimer Schule und die Heinrich-Böll-Schule, in Schwalbach die Albert-Einstein-Schule und die Pestalozzi-Schule, in Kelkheim die Rossert-Schule, die Grundschule in den Sindlinger Wiesen und die Gesamtschule Fischbach. Das Montessori-Zentrum in Hofheim und die Albert-Schweitzer-Schule in Hattersheim sind noch nicht abgeschlossen.

Erarbeitet wurden die Pläne in Zusammenarbeit mit der regionalen Gesellschaft „Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement in der Region Frankfurt RheinMain“ (ivm). Schulleitungen, Elternvertreter, Schüler und viele andere haben daran ebenfalls mitgewirkt.

„Die Pläne bieten klare Konzepte, wie Schulwege sicherer gestaltet, Schülerinnen und Schüler für Mobilitätsfragen sensibilisiert und Eltern gezielt zu Fragen des Schulwegs informiert werden können“, so Verkehrsdezernent Baron. Die Pläne umfassen Maßnahmen aus verschiedenen Bereichen wie der konkreten Gestaltung der Schulwege, Möglichkeiten zur Verkehrserziehung oder zur Anbindung an Bus und Bahn. Sie sind auf die jeweilige Schule und ihr Umfeld zugeschnitten. Die Maßnahmen basieren auf den Ergebnissen von fachlich begleiteten Workshops, einer Ortsbegehung und einer Mobilitätsbefragung an der Schule.

Nach Angaben der MTK-Beauftragten für Nahmobilität Cornelia Wienen wurden einige Maßnahmen bereits umgesetzt. Als Beispiel nannte sie eine neue Hol- und Bringzone an der Gesamtschule Fischbach. In Kelkheim und Hattersheim wurde beim Grünschnitt angesetzt, um die Sichtverhältnisse bei Straßenquerungen zu verbessern. Mit dem Flyer „Zu Fuß zur Schule – mein Kind kann das!“ werden die Grundschulen bereits seit dem vergangenen Jahr unterstützt.

„Die erfolgreiche Fertigstellung der Schulmobilitätspläne und die zügige Umsetzung erster Maßnahmen bestätigt uns in unserem dialogorientierten Beratungsansatz, in dem Vertreter der Schulen und Kommunen gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern arbeiten“, sagt Heike Mühlhans, Geschäftsführerin der ivm. „Der Fokus unseres Beratungsprogramms ‚Besser zur Schule‘ liegt auf einer konstruktiven Vernetzung von Schule und Kommune“.

Näheres zu dem Programm steht im Internet unter www.besserzurschule.de, Informationen gibt es auch unter der Mailadresse cornelia.wienen@mtk.org und der Telefonnummer 06192-206 1966.

Dr. Johannes Latsch