HOFHEIM – In der Straßenverkehrsbehörde des Kreises können jetzt mehr Kundentermine vergeben werden. Wie Kreisbeigeordneter Johannes Baron mitteilt, habe sich die Lage dort insgesamt entspannt. Zeitweise waren zahlreiche Mitarbeiter vorsorglich unter Corona-Quarantäne gesetzt worden; sie sind nun aus der Quarantäne zurück. „Der Betrieb kommt wieder in die Gänge“, fasst der Verkehrsdezernent zusammen.

Für Kfz-Angelegenheiten müssen Termine online gebucht werden, wie Baron erläutert. Die Zahl der möglichen Termine sei von zwei auf acht pro Stunde erhöht worden; es seien sogar in den nächsten Tagen noch einige Termine frei. Möglich geworden sei das durch organisatorische und technische Änderungen.

„Bei uns steht der Kundenservice an erster Stelle, daher wollten wir das Angebot in der Zulassung unter Corona-Bedingungen schnellstmöglich verbessern“, so Baron. Im Gegensatz zu Zulassungen in manchen anderen Kreisen und Städten sei die Behörde im MTK während Corona nie geschlossen worden.

Vergeben werden die Termine über die MTK-App, die kostenlos in den gängigen Stores erhältlich ist, und über die Internetseite des Kreises (www.mtk.org, Bereich „Unser Service/Online-Terminvereinbarung).

Als Alternative zum Online-Termin weist Baron auf die Möglichkeit hin, spezialisierte Händler mit den Kfz-Angelegenheiten zu beauftragen. Sie hätten dort Zugang zu einem eigenen Händlerfach. Wegen der Beschränkungen durch Corona seien deren Dienste stark nachgefragt: Normalerweise würden über das Händlerfach pro Tag rund 100 Fälle bearbeitet, jetzt seien es rund 250.

Eine weitere Möglichkeit für Kfz-Meldungen sei die komplette Zulassung online, die bundesweit eingerichtet worden sei. Dafür seien aber bestimmte technische Voraussetzungen nötig.

Für Führerscheinangelegenheiten – sie sind den Angaben zufolge nicht so häufig wie Kfz-Meldungen – können Besucher weiterhin ohne vorherigen Termin in die Behörde kommen. Weil nach wie vor die Zahl der Besucher im Haus wegen Corona auf zehn begrenzt sei, könne es allerdings sein, dass sie kurz vor der Tür warten müssten.

Dr. Johannes Latsch