FLÖRSHEIM – In dieser Woche lässt die Stadt Flörsheim am Main ihre Sirenenanlagen von analoger auf digitale Funktechnik umrüsten. Damit erfüllt sie eine Vorgabe des Landes Hessen.

In Flörsheim wird zunächst ein Mast in Nähe der Mainbrücke errichtet und damit ein neuer Standort für eine Sirenenanlage in Betrieb genommen. Der alte Standort in der Hauptstraße war auf einer privaten Liegenschaft verortet und konnte nach einem Eigentümerwechsel nicht mehr weitergenutzt werden.

Bei den weiteren bereits bestehenden Anlagen – auf dem Feuerwehrhaus Flörsheim, auf der Alten Goldbornschule in Wicker, auf dem Gelände des Wasserwerkes in Weilbach und nahe dem Abenteuerspielplatz Keramag/Falkenberg – werden digitale Funkgeräte als Empfänger eingebaut und damit auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Die in die Jahre gekommene Anlage in Wicker erhält auch einen neuen, leistungsfähigeren elektronischen Sirenenkopf.

Nach der Umrüstung sind im gesamten Stadtgebiet die geforderten Werte für die Reichweite bei Sirenenwarnung erfüllt, die Beschallungspläne haben der Main-Taunus-Kreis und das Land Hessen genehmigt. Die Sirenen dienen der Alarmierung der Bevölkerung im Notfall, die Einsatzkräfte der Feuerwehr werden individuell über ihre digitalen Meldeempfänger zusammengerufen.

„Die Stadt Flörsheim am Main wendet 35.000 Euro für die Modernisierung der Sirenenanlagen auf und investiert damit in die Sicherheit ihrer Bürgerinnen und Bürger“, sagt Bürgermeister Dr. Bernd Blisch. Vom Main-Taunus-Kreis erhält die Stadt wiederum einen Zuschuss von 2.400 Euro für die Errichtung des Mastes an der Mainbrücke. Das Land Hessen steuert als Sachmittelförderung die benötigten Funkgeräte bei.

Magistrat der Stadt Flörsheim am Main