RÜSSELSHEIM – Für Hoffnung und Zuversicht steht auch in diesem Jahr der Segen der Sternsinger. Oberbürgermeister Udo Bausch nahm die Aufkleber mit der traditionellen Inschrift 20*C+M+B+21 für den Haupteingang des Rathauses und den Eingang zu seinem Büro entgegen. Wegen der aktuellen Kontaktbeschränkungen übergab Miriam Braner von der Pfarrgemeinde Heilige Familie mit ihren Kindern Erika und Leni den Segensspruch. „Die Gemeinden haben kreative Lösungen erarbeitet, damit die Bürgerinnen und Bürger auf Wunsch auch während der Corona-Pandemie ihre Häuser segnen lassen können. So wird ein gutes und wichtiges Stück Tradition aufrechterhalten“, lobte Oberbürgermeister Udo Bausch bei der Übergabe. Zudem würden die Gemeinden auch in schwierigen Zeiten an ihren Sammelaktionen festhalten, um Menschen in Not zu helfen.

Die Pfarrgemeinde Heilige Familie sammelt für Pater Gerhard und sein Kinderheim in Mandeni, das Aids-Waisen in Südafrika ein Zuhause bietet. „Segenstüten to go“ liegen in den drei Kirchen der Pfarrgemeinde St. Georg, St. Christophorus und St. Michael aus. Am Mittwoch (6. Januar) verteilte die Pfarrgruppe Königstädten Sternsingerumschläge mit Segensspruch auf dem Königstädter Wochenmarkt. Und auch die anderen Gemeinden bieten Möglichkeiten zum Erhalt eines Segens an.

Über dieses Engagement hinaus lobte Bausch die Kirchen- und Glaubensgemeinden insgesamt dafür, dass sie in den vergangenen Monaten wichtige Seelsorge für die Rüsselsheimer Bürgerinnen und Bürger geleistet haben. Sie hätten flexibel auf Einschränkungen reagiert, Gottesdienste und Messen in unterschiedlichen Formaten, Online-Angebote und Telefonseelsorge angeboten. „Sie geben damit den Menschen in Zeiten mit unbekannten und ständigen Veränderungen einen wichtigen Halt“, sagt Bausch abschließend.

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