RÜSSELSHEIM – Einige Teilgebäude der ehemaligen Friedrich-Ebert-Schule sind komplett abgerissen. Nun bereitet die Stadt den Bau des neuen Ganztagsgebäudes der Sophie-Opel-Schule vor. Vom Stand der Arbeiten überzeugten sich Stadtrat Nils Kraft und Bürgermeister Dennis Grieser.

In Absprache mit dem Landesdenkmalschutz wurden ab Ende 2020 der bisherige naturwissenschaftliche Trakt, die Turnhalle und die Großtoilettenanlage entlang der Zamenhofstraße abgerissen. Teile dieser Bereiche stammten aus 1951 und späteren Jahren. Sie hätten nicht wirtschaftlich saniert und umgenutzt werden können. Die anderen Gebäudeteile entlang der Ernst-Reuter- und der Reinhard-Strecker-Straße werden derzeit unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes saniert.

In dem neuen Ganztagsgebäude werden künftig unter anderem die Aula und Mensa sowie die Bibliothek und das Selbstlernzentrum integriert. Die Funktionen Aula, Mensa und Mehrzweckraum sind als zusammenschaltbare Räume für jahrgangsübergreifende Schulveranstaltungen konzipiert. Ein neues Treppenhaus mit Aufzugsanlage wird das neue Gebäude mit dem Bestandsgebäude an der Ernst-Reuter-Straße verbinden.  Die Baugrube für das neue Ganztagsgebäude ist bereits ausgehoben. In Kürze beginnen nun die Gründungs- und Rohbauarbeiten.

Das neue Jahrgangshaus für die 8. bis 10. Klassen ist seit August 2020 in Betrieb, beim Jahrgangshaus für die 5. bis 7. Klasse liegt der Ausbau in den letzten Zügen. Parallel laufen noch die Bauarbeiten für die neue Sporthalle. Diese soll zusammen mit dem künftigen Ganztagsgebäude ab August 2022 zur Verfügung stehen. Inklusive der Freianlagen ist die Gesamtfertigstellung für die Großbaustelle bis Herbst 2022 geplant.

Das Gesamtbudget für sämtliche Arbeiten beträgt 43,6 Millionen Euro. Davon entfallen 36,8 Millionen Euro auf die Neubauten inklusive Sportplatz und Außenanlagen sowie 6,8 Millionen Euro auf die Sanierung des Bestandsgebäudes.

Magistrat der Stadt Rüsselsheim am Main
Fachbereich Zentrales