RÜSSELSHEIM – Es ist wieder soweit: Tausende Krokusse, Schneeglöckchen und andere Frühblüher blühen wieder in den städtischen Parks und Grünanlagen der Stadt Rüsselsheim am Main. Die farbenfrohen Blumen erfreuen nicht nur die Seele der Menschen – sie bieten auch den zahlreichen summenden Bienen und Hummeln in den ersten warmen Tagen mit ihrem süßen Nektar eine unverzichtbare Nahrungsquelle. Gerade die völkerbildenden Arten wie Honigbienen und Hummeln sind auf die Frühblüher angewiesen. Der Nektar und Pollen sorgt für den Aufbau und die Stabilisierung der Völker zum Frühlingsbeginn, während Wildbienen wie die „Gehörnte Mauerbiene“ sich nach der Winterruhe für die Partnersuche und Fortpflanzung stark machen können.

Ein schöner Anblick – die frühblühende Zweibelpflanzungen – Foto: Stadt Rüsselsheim am Main

Um unter anderen Bienen und Hummeln gezielt zu fördern, hat die Stadt Rüsselsheim am Main in den vergangenen vier Jahren rund 250.000 Blumenzwiebeln neu gesteckt, sagt Maximilian Henkelmann, Bereich Grünplanung der Stadt Rüsselsheim am Main. Winterlinge, Krokusse, Blausternchen und Schneeglöckchen machen den Anfang, gefolgt von Tulpen und Narzissen. Dabei wurden überwiegend Wildformen ausgewählt, um für die Insekten den Tisch zu decken. Auch private Hausbesitzer und Wohnungsmieter können mit Blumenzwiebeln das Frühblüherangebot für Bienen und Hummeln in ihren Vor- und Hausgärten und sogar in Balkonkästen sehr gut ergänzen.

Magistrat der Stadt Rüsselsheim am Main
Fachbereich Zentrales