HOFHEIM – Endspurt bei „bunt statt blau“: Die bundesweite Kampagne gegen das sogenannte Komasaufen endet am 30. April. Bis dahin können Schülerinnen und Schüler noch Plakate zum Thema Alkoholmissbrauch gestalten und der DAK-Gesundheit per Post an folgende Adresse zusenden: DAK Gesundheit Landesvertretung Hessen – Aktion bunt statt blau – Wächtersbacherstr. 89, 60386 Frankfurt.  Bundesweit haben sich für die mehrfach ausgezeichnete Kampagne bereits zahlreiche junge Künstlerinnen und Künstler angemeldet.

„Ich freue mich, wenn auch Schülerinnen und Schüler aus Hofheim und Umgebnung bei diesem wichtigen und aktuellen Thema Farbe bekennen“, sagt Norbert Hissting von der DAK-Gesundheit in Hofheim. „Es ist beeindruckend, mit wie viel Engagement an den Schulen und im Homeschooling gearbeitet wird. Mit ihren Plakaten tragen die Jugendlichen in unserer Region dazu bei, ihre Mitschülerinnen und Mitschüler zum Nachdenken anzuregen. Das wirkt deutlich besser als Verbote oder der erhobene Zeigefinger.“

Im Main Taunus Kreis kamen 2019 laut Hessen 43 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. „Eine regionale Alkoholprävention bleibt für uns unverzichtbar, um Kindern und Jugendlichen die Gefahren des Alkoholmissbrauchs aufzuzeigen“, so Hissting.

Breite Unterstützung für Präventionskampagne
Seit 2010 haben bundesweit mehr als 110.000 junge Künstlerinnen und Künstler bunte Plakate gegen das Komasaufen gestaltet, darunter auch viele aus dem Main Taunus Kreis. Die Kampagne „bunt statt blau“ wird von Politikern und Suchtexpertinnen unterstützt. Schirmherrin ist die Bundesdrogenbeauftragte Daniela Ludwig. „Immer noch trinken zu viele Kinder und Jugendliche sprichwörtlich, bis der Arzt kommt“, erklärt Norbert Hissting. „Unser Engagement ist weiterhin wichtig und notwendig. Die Präventionskampagne ‚bunt statt blau‘ leistet hier einen wesentlichen Beitrag.“

Kreative Plakate wirken stärker als Warnhinweise
Die Plakate, die Schüler im Rahmen der Kampagne gestalten, haben sich für Gleichaltrige als sehr eindrucksvoll erwiesen: Das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) in Kiel hat ihre Wirkung auf die jugendliche Zielgruppe untersucht: Auf Kinder und Jugendliche wirken die selbst gemalten Plakate stärker als konventionelle Warnhinweise. Gemeinsam mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Daniela Ludwig, und dem Vorstandsvorsitzenden der DAK-Gesundheit, Andreas Storm, wählt die Bundesjury nach dem Einsendeschluss am 30. April aus 16 Landesgewinnern den Bundessieger „bunt statt blau“ 2021.

Preise im Wert von rund 12.000 Euro
Bei dem Plakatwettbewerb gibt es Geldpreise in Höhe von insgesamt rund 12.000 Euro zu gewinnen. Weitere Informationen zur Kampagne, die Postadresse und die Teilnahmebedingungen gibt es unter: www.dak.de/buntstattblau

Norbert Hissting
DAK-Gesundheit