RÜSSELSHEIM – Die Impfung gegen das SARS-CoV-2-Virus kann nach Ostern durch niedergelassene Hausärzte erfolgen. Auch die entsprechenden Arztpraxen des GPR Medizinischen Versorgungszentrums werden ab dem 7. April mit dem Impfen ihrer Patientinnen und Patienten beginnen. Die entsprechenden Praxen sind die Hausarztpraxen in Bauschheim (Frau Giedre Blauzdavice), in Raunheim (Frau Najema Bouy und Dr. Sebastian Schink), in Bischofsheim (Frau Dr. Uta Haffner), in Mörfelden (Frau Dr. Binh Tran-My und Herr Wladimir Reinhardt) sowie die Kinderarztpraxis in Rüsselsheim (Herr Dr. Jonas Schönfeld und Herr Sebastian Moosmüller).

Jede dieser Praxen wird zunächst eine Liste erstellen und dort die  Patientinnen und Patienten aus den Prioritätsgruppen 1 und 2, hier insbesondere über 80-Jährige und Personen mit medizinischer Indikation, bestimmen, die zuerst geimpft werden sollten. Diese Patientinnen und Patienten werden von den Praxen direkt kontaktiert, sofern sie nicht schon selbst bei den Praxen angefragt haben. Des Weiteren bieten die Praxen auch Hausbesuche mit Impfung für Patientinnen und Patienten der Prioritätsgruppen 1 an, die bisher keine Möglichkeit hatten (beispielsweise aufgrund von Krankheit oder fehlender Mobilität), ein Impfzentrum aufzusuchen.

Die Praxen können pro Woche und Arztsitz maximal 48 Impfstoffdosen – ausschließlich bei der sie primär beliefernden Apotheke – bestellen. Es ist jedoch nicht garantiert, dass die Praxen die bestellte Menge auch immer erhalten, da die Apotheken angehalten sind, bei einer geringeren Lieferung durch die Impfzentren, die verfügbaren Impfdosen gleichmäßig auf die Praxen aufzuteilen. Für die ersten beiden Wochen ist nur der Impfstoff von BioNTech/Pfizer verfügbar.

„Wir freuen uns sehr, dass wir endlich mit dem Impfen in unseren Praxen beginnen dürfen. Die Impfungen erfolgen wohnortnah und gemäß der geltenden Priorisierung. Das wird der Impfkampagne im Kreis Groß-Gerau hoffentlich einen kräftigen Schub verleihen. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass die angekündigten Lieferungen des Impfstoffes auch zuverlässig und pünktlich ankommen und der logistische sowie administrative Aufwand für die Praxen gering ist. Mit den Hausbesuchen bieten wir außerdem unseren hochbetagten Patientinnen und Patienten einen besonderen Service an, der derzeit nur von ganz wenigen Praxen angeboten wird“, so der stellvertretende Geschäftsführer des GPR Stefan Keller.

Joachim Haas
GPR Klinikum Rüsselsheim