RÜSSELSHEIM – Seit 2015 verwalten die Städte Rüsselsheim, Raunheim und Kelsterbach gemeinsam das Friedhofs- und Bestattungswesen. Die Bilanz dieser Interkommunalen Zusammenarbeit ist weiterhin finanziell lohnend. Zu dieser Feststellung kommt Friedhofsdezernent und Stadtrat Gerhard Bergemann bei der Unterzeichnung des Ergebnisberichts 2020.

Durch die Zusammenlegung der Friedhofsverwaltungen konnten in den vergangenen sechs Jahren Kosten in Höhe von insgesamt mehr als 950.000 Euro eingespart werden. Das diesjährige Gesamtergebnis der Einsparung beläuft sich zum Bezugsjahr 2013 auf zirka 169.000 Euro oder einer Quote von 40,81 Prozent. Im vergangenen Jahr wurden Gebühren in Höhe von mehr als 1,25 Millionen Euro eingenommen.

Mit insgesamt 853 Beisetzungen, gegenüber 760 Fällen im Jahr 2019, wurde im vergangenen Jahr die höchste Anzahl an Bestattungen innerhalb der Partnerkommunen seit Gründung der Zusammenarbeit 2015 ausgeführt. Neben dem monetären Ergebnis weist der Bericht noch weitere Aktivitäten der Friedhofsverwaltung für 2020 aus. So wurden Gedenkplätze für abgelaufene Urnen, zahlreiche Grabfelderweiterungen und Pflanzmaßnahmen auf den Friedhöfen umgesetzt.

Magistrat der Stadt Rüsselsheim am Main
Fachbereich Zentrales