GINSHEIM-GUSTAVSBURG – Die Stadtverwaltung informiert, dass fortan Tonnen für Blumenzwiebelspenden auf den Friedhöfen in Ginsheim und Gustavsburg bereitstehen. Jeweils drei Tonnen ste­hen dafür an den Eingängen der beiden Friedhöfe. Alle Behälter sind entsprechend mit der Beschilderung „Blu­menzwiebelspenden“ gekennzeichnet.

Besucher*innen der Friedhöfe können nun auf freiwil­liger Basis die Zwiebeln von ausgeblühten Blumen aus der Erde entfernen und in die Spender füllen. So können die Blumenzwiebeln im darauffolgenden Jahr wieder eingepflanzt werden. Nach Blumenarten muss bei der Zwiebelspende nicht unterschieden werden. Es können also alle möglichen Arten von Blumenzwiebeln einge­füllt werden.

Die Stadtverwaltung erhofft sich davon, dass so die Blu­menvielfalt und Nahrungsquellen für Bienen und ande­re Insektenarten gefördert werden. Initiator der Aktion war der Bürgermeister der Stadt Ginsheim-Gustavsburg, Thies Puttnins-von Trotha, selbst, nachdem er eine Idee dazu aus der Facebook-Community erhalten hatte. „Wir als Stadt freuen uns jedes Jahr über die hingebungsvolle Grab- und Friedhofspflege der Bürger*innen und wissen, dass die Menschen einen grünen Daumen und ein gu­tes Bewusstsein für die Natur haben. Wir möchten das unterstützen und die Nachhaltigkeit und Artenvielfalt weiter fördern. Die Blumenzwiebelspender sind ein ein­facher und unkomplizierter Service, um das zu verwirk­lichen“, sagte Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha, als die Spendenbehälter aufgestellt wurden.

Yvonne Rüthel
Stadtverwaltung Ginsheim-Gustavsburg