RÜSSELSHEIM – Die jüngsten Nachrichten aus dem Opel-Stammwerk in Rüsselsheim am Main stimmen Oberbürgermeister Udo Bausch positiv. Grund dafür ist die Ankündigung von Opel-Chef Michael Lohscheller, dass in Rüsselsheim Ende 2021 mit 2.000 Vivaros die ersten Brennstoffzellen-Fahrzeuge in Serie gebaut werden sollen. Denn dies hat für ihn einen wichtigen strategischen Wert.

„Dass dies in Rüsselsheim erfolgt, ist kein Zufall. Die Opel-Ingenieure haben in den vergangenen 20 Jahren sehr wertvolle Entwicklungsarbeit geleistet, die sich nun konzernweit auszahlt. Auch über Opel hinaus bestehen weitere Wasserstoff-Kompetenzen am Standort. So ist das hier ansässige europäische Entwicklungszentrum von Hyundai für die Marken Hyundai und Kia an der Entwicklung von mit Wasserstoff angetriebenen LKWs und Bussen beteiligt. Als erster Automobilhersteller weltweit startete der Konzern die Massenproduktion eines Fahrzeuges mit Brennstoffzellenantrieb. Unterstützt durch das Engineering Know-How aus Rüsselsheim vertreibt Hyundai seine Brennstoffzellen XCIENT Schwerlastwagen bereits heute auf dem Schweizer Markt. Zudem forscht die Hochschule RheinMain sehr intensiv an diesen Themen. „Die in Rüsselsheim vorhandenen Forschungs- und Entwicklungskompetenzen im Bereich Wasserstoffantrieb beziehungsweise Brennstoffzelle sind daher ein wichtiger Standortfaktor unserer Stadt, den wir künftig ausbauen möchten.“

Magistrat der Stadt Rüsselsheim am Main
Fachbereich Zentrales