RÜSSELSHEIM – Die Stadt Rüsselsheim am Main weist daraufhin, dass falsch geparkte Fahrzeuge in der Georg-Treber-Straße künftig verstärkt kontrolliert werden und dass mit Bußgeldern und Abschleppmaßnahmen zu rechnen ist. Anlass sind verschiedene Hinweise aus der Bevölkerung, aber auch vom Städteservice. Demnach würden Wege so zugeparkt, dass Menschen mit Kinderwagen oder einem Fahrrad mit Anhänger behindert würden. Ein besonderes Sicherheitsrisiko stellen zudem Fahrzeuge dar, die auf den Feuerwehrzufahrtswegen parken.

„Bei allem Verständnis für die Parkplatzsituation in der Georg-Treber-Straße dürfen wir nicht zu Lasten der Sicherheit oder anderer Verkehrsteilnehmenden zulassen, dass wichtige Rettungs- und Verkehrswege unpassierbar sind. Deswegen wird der Fachbereich Sicherheit und Ordnung in regelmäßigen Abständen Kontrollen durchführen. Wir bitten die Anwohnerinnen und Anwohner, die Straßenverkehrsordnung zu beachten und nur auf den gekennzeichneten Flächen parken“, sagt Oberbürgermeister Udo Bausch. Die Stadt Rüsselsheim am Main behält sich vor, illegal geparkte Fahrzeuge abschleppen zu lassen. Neben einem Bußgeld sind dann zusätzlich Abschleppgebühren von zirka 210 Euro zu zahlen.

Um sich der Parkplatz-Thematik anzunehmen, haben intensive Abstimmungen mit unterschiedlichen Beteiligten stattgefunden. Dazu zählen die gewobau, die in den betroffenen Stichstraßen Wohnungen vermietet, der Städteservice sowie die Feuerwehr und der Fachbereich für Sicherheit und Ordnung. Um weiteren Parkraum zu legalisieren hat die Stadt daraufhin im Frühling einige Parkflächen in der Georg-Treber-Straße im Frühling neu einzeichnen lassen, wodurch das Parken dort nun zusätzlich gestattet ist. Außerhalb dieser gekennzeichneten Flächen gilt insbesondere auf Feuerwehrangriffswegen ein absolutes Parkverbot. Aufgrund des Brandschutzes ist es erforderlich, dass entlang der Gebäude keine Fahrzeuge stehen. Ein eventuell erforderlicher Einsatz eines Hubrettungsfahrzeuges der Feuerwehr könnte gar nicht oder nur mit erheblichen zeitlichen Verzögerungen möglich sein. Ein Personenschaden wäre dann nicht auszuschließen. Die gewobau hatte ihrerseits die korrekte Garagennutzung im Quartier geprüft und einige Kündigungen ausgesprochen, so dass damit weitere Garagenplätze für Mieterinnen und Mieter zur Verfügung gestellt werden konnten.

Da die Abfallsammelfahrzeuge des Städteservice in den Wendehämmern nicht mehr wenden können, das Rückwärtsfahren in den engen Stichstraßen kaum möglich ist und eine besondere Gefahr darstellt, sollen die Abfallbehälterstandorte zusammengelegt und verlagert werden. Damit die neuen und leichter anzufahrenden Plätze weniger Raum in Anspruch nehmen, wird der Rhythmus der Abfuhren angepasst und somit weitere Parkflächen geschaffen.

Magistrat der Stadt Rüsselsheim am Main
Fachbereich Zentrales