Foto: Stadt Hochheim am Main

HOCHHEIM – Am 23. Juni war für die künftigen Schulkinder der städt. Kita Pusteblume ein ganz besonderer Tag.

Rechtzeitig, zu diesem nicht nur für die Kinder so wichtigen Zeitpunkt, kommt die erlösende Freigabe für diverse Freizeitangebote wie z.B. die Fasanerie in Wiesbaden. Wohlbekannt und doch immer wieder neu. So viel gibt es zu entdecken und zu erleben.

Für die Kinder und einigen Erziehern der Kita Pusteblume hieß es morgens um 8.30 Uhr Los geht’s mit dem Bus! Dies war schon ein Erlebnis für sich und für so manchen ganz neu. Herr Peter Linhart vom gleichnamigen Omnibus Unternehmen war der Fahrer, mit durchaus erkennbaren Entertainer Qualitäten. Sehr freundlich und lustig brachte er Kinder und Erzieher/innen an ihr vorbestimmtes Ziel.

Dort angekommen konnten die verschiedenen Tiere wie Hasen, Schafe, Bären, Hirsche („weißt du, das sind die mit den weißen Punkten„) Ziegen und vieles mehr angeschaut und zum Teil auch angefasst werden. Begleitet von Laura einer studierten Naturpädagogin konnte mit viel Spaß einiges an neuem Wissen mitgenommen werden. So zeigte sie z.B. wie die Störche gefüttert werden oder wie weit 7 m sind, denn diese Weite schafft ein Luchs mit einem Satz. Der Luchs war übrigens auch der absolute Liebling der Kinder und das obwohl…Kindermund: „Der hat mich angebrüllt!“ „Nein, da heißt das Fauchen.“ Naja, vielleicht liegt das im Ohr des Hörers.

Foto: Stadt Hochheim am Main

Nicht durchhängen war dann das Motto während der Zeit auf dem „coolen, Spielplatz mit Hängebrücke, auf der die Ausflügler sich gerne fotografieren liesen. Aber genug gespielt, es gab ja noch so viel zu sehen: Zum Beispiel Dachse, welche die Kinderschar beinahe verschlafen hätten. Aber zum Glück wurden sie doch noch wach, obwohl die Kinder wirklich sehr rücksichtsvoll und wohldosiert mit ihrer Lautstärke umgingen. Im Nachttunnel, der wegen Corona und der räumlichen Enge nur mit Maske betreten werden durfte, wurde der Tag zur Nacht gemacht und die Kinder konnten ein Leben beobachten das den Menschen im Allgemeinen verborgen bleibt.

Zufrieden und glücklich, aber auch müde ging es zurück zum Bus, der alle, trotz widriger Verkehrslage, wohlbehalten nach Hochheim zurückbrachte. Ein Dank geht an alle Unterstützer, im Besonderen an Frau Faßbender vom Elternbeirat, die sich sehr „ins Zeug gelegt hat“, für einen rundum schönen und gelungenen Ausflug.

Kerstin Koschnitzki
Stadt Hochheim am Main