GINSHEIM-GUSTAVSBURG – Bei der bundesweiten Aktion „Stadtradeln“ verzeichnete die Stadt Ginsheim-Gustavsburg in diesem Jahr erneut einen Teilnehmerrekord. Ungeachtet der coronabedingten Einschränkungen brachten es 182 an der Aktion teilnehmende Radler*innen aus Ginsheim-Gustavsburg auf insgesamt 46.445 geradelte Kilometer, was einer eingesparten Menge von sieben Tonnen CO2 entspricht. Im Gesamtranking aller 14 Kommunen des Kreises Groß-Gerau erreichte die Stadt Ginsheim-Gustavsburg den 5. Platz. Im Vorjahr (2020) nahmen 175 Aktive teil, die zusammengerechnet 45.608 Kilometer fuhren.

Die Zahl der Radler-Teams hat sich von 17 auf 24 Teams erweitert. Das Team mit den meisten zurückgelegten Kilometern ist die Wanderabteilung der TSV Ginsheim. Die 21 Teammitglieder erradelten insgesamt fast 7.800 Kilometer. In der Einzelwertung der Damen lag Jutta Schmitt vom Team „Los Pedalos“ mit 850 Kilometern ganz vorne, bei den Herren war es Gerd Huber, der für das Offene Team unterwegs war und 1.309 Kilometer auf dem Sattel saß. Mit dabei waren auch politische Vertreter*innen der Stadt. Von den 37 Stadtverordneten beteiligten sich mehr als die Hälfte an der Aktion.

„Das Bewusstsein für eine umweltfreundliche Mobilität ist in der Bevölkerung ganz offensichtlich gewachsen“, stellte Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha erfreut fest. Seit der von ihm initiierten Teilnahme der Stadt an der dreiwöchigen Aktion sei die Beteiligung von Jahr zu größer geworden und das „Stadtradeln“ für viele Bürgerinnen und Bürger mittlerweile ein fester Bestandteil im Jahresprogramm. Auch wenn in der Corona-Zeit Ausflüge mit Gastronomiebesuch, die gerne mit dem Fahrrad unternommen werden, erschwert gewesen seien und auch der sonst häufig mit dem Fahrrad zurückgelegte Arbeitsweg aufgrund von Homeoffice bei vielen Menschen entfallen ist, werde die Gelegenheit auf das Fahrrad zu steigen anstatt das Auto zu nehmen wohl oft und gerne genutzt. Von daher bestehen in der Stadt Ginsheim-Gustavsburg gute Voraussetzungen für die verschiedenen Maßnahmen im Hinblick auf die Mobilitätswende, so der Bürgermeister.

Stadtverwaltung Ginsheim-Gustavsburg