RÜSSELSHEIM – Die Stadt Rüsselsheim am Main bietet die Möglichkeit, dass alle Rüsselsheimer Kitas bis zu den Herbstferien freiwillige Lolli-Tests durchführen können. Das teilt Bürgermeister Dennis Grieser mit. „Die Erfahrungen aus der Pilotphase bis zu den Sommerferien sind sehr positiv. Kinder und Beschäftigte können schnell und unkompliziert innerhalb einer Gruppe einen Corona-Test machen. Infektionen können so frühzeitig entdeckt und Kontakte schnell nachverfolgt werden. Dies ist gerade angesichts der wieder langsam steigenden Infektionszahlen und der Gefahr, dass Rückkehrende von Urlaubsreisen das Virus mitbringen, umso bedeutender. Mit der anteiligen Kostenübernahme der Lolli-Tests schützt die Stadt Kinder, Beschäftigte und Eltern“, führt Grieser aus. Die Stadt übernehme 50 Prozent der anfallenden Kosten. Je nach Resonanz bei den Kitas könnten diese bis zu einem niedrigen sechststelligen Bereich betragen.

Bis zu den Sommerferien haben sich 21 Kitas an der Pilotphase für die Testung beteiligt. Davon waren 15 Kitas in städtischer Trägerschaft und sechs in freier. Bereits seit Montag (9. August) steht das Angebot nun allen Rüsselsheimer Kitas offen, pünktlich zum Start der städtischen Kitas nach der dreiwöchigen Sommerschließzeit.

Einrichtungen, die an der Pilotphase teilgenommen haben, konnten die Tests nach der Einführung gut in den Kita-Alltag integrieren. Zwei Mal die Woche lutschen die Kinder für zehn Sekunden auf einem Teststäbchen. Im Gegensatz zur Pilotphase sammeln die Beschäftigten dann pro Gruppe bis zu 20 anonyme Proben zu einem Pool. Zuvor waren es 15. Die Auswertung erfolgt in einem Labor. Sollte in einem Pool ein positives Testergebnis vorliegen, geht die gesamte Gruppe in Vorsorge-Quarantäne. Am darauffolgenden Morgen erfolgt die Einzeltestung der Teilnehmenden aus dem betroffenen Gruppe. In der Pilotphase wurden lediglich Verdachtsfälle festgestellt, die bei einer weiteren Testung aber nicht bestätigt werden konnten.

Magistrat der Stadt Rüsselsheim am Main
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