RÜSSELSHEIM – An den Schulen in Trägerschaft der Stadt Rüsselsheim hat am Freitag (10. September) das freiwillige Impfen begonnen. Hierfür ist der Kreis Groß-Gerau mit mobilen Impfteams unterwegs. Wenn die Eltern einverstanden sind, können sich Schülerinnen und Schüler ab zwölf Jahren den Piks geben lassen. Die erste Aktion fand an der Max-Planck-Schule statt. „Die Infektionszahlen bei Jugendlichen in Hessen sind besorgniserregend. Selbst wenn sie zunächst einen milden Krankheitsverlauf haben, ist unklar, welche Langzeitfolgen sie von einer Covid-19-Infektion davontragen“, sagt Bürgermeister Dennis Grieser. Aus guten Gründen habe die Ständige Impfkommission für junge Menschen ab zwölf Jahren die Empfehlung zur Immunisierung ausgesprochen. Zusätzlich zu ihrem eigenen Schutz trügen geimpfte Jugendliche dazu bei, die Pandemie einzudämmen. So könne auch der Präsenzunterricht ohne größere Fehlzeiten weiterlaufen.

An der Max-Planck-Schule konnten sich die Schülerinnen und Schüler in der Aula ihre Ärmel hochkrempeln. Gleich am Montag (13.) geht es mit dem Impfbus an der Alexander-von-Humboldtschule weiter, am Mittwoch (15.) und Donnerstag (16.) macht er an der Sophie-Opel-Schule halt und am darauffolgenden Dienstag (21.) an der Immanuel-Kant-Schule. Zum Abschluss gibt es am 27. September an der Gehart-Hauptmann-Schule Schutz gegen Infektionen. „Alle Schulen der Sekundarstufe I und II greifen auf das Angebot des Kreises zurück. Die Schulleitungen zeigen großes Verantwortungsbewusstsein und helfen bei der Bekämpfung des Corona-Virus“, lobt Grieser abschließend.

Magistrat der Stadt Rüsselsheim am Main
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