RÜSSELSHEIM – Früh aufstehen musste der Jahrgang, dass sie um 06:45 Uhr nach Maulbronn starten konnten.

Eine schöne Anfahrt hatte bereits die Gruppe durch den im Nebelsonnenbestrahlenden Nord- Schwarzwald. Am Zielort angekommen wurden die Jahrgangsteilnehmer von einer Ortskundigen Führerin in Empfang genommen. Zuerst ging es durch den Klosterhof mit den drei großen Fachwerksgebäuden, sie prägen den inneren Klosterhof, die ihre Giebel zur Klausur richten. Der Klosterhof mit den Wirtschafts– und Verwaltungsgebäuden nimmt mehr als die Hälfte der Klosteranlage ein.

Das Zisterzienser-Kloster Maulbronn gilt als die am besten erhaltene Klosteranlage nördlich der Alpen. Hier sind alle Stilrichtungen und Entwicklungsstufen von der Romaik bis zur Spätgotik in einer einzigen artigen atmosphärischen Dichte vertreten. Neben den geweihten Mönchen lebten im Kloster auch die Laienbrüder. Sie waren Mitglieder der Klostergemeinschaft, empfingen aber nicht die Priesterweihe. Sie arbeiteten als Handwerker oder in den Wirtschaftsbereichen des Klosters. Anschließend ging es zu einem typischen Maulbronner Mittagsessen (Maultaschen mit Schwäbischem Kartoffelsalat). Um 16:30 Uhr musste die Gruppe Abschied von Kloster nehmen, dann ging es weiter nach Bönnigheim in ein Schnapsmuseum. Hier wurden alte so wie auch aus Schwarzbrenner Zeiten Destillen vorgestellt. Eine Schnapsprobe mit acht verschiedenen Schnäpse rundete die Veranstaltung ab. Einen schönen Tag im Kloster Maulbronn, sowie im Schnapsmuseum, ging es stimmungsvoll mit dem Lied, Schnaps das war sein letztes Wort, zu ende.

Hartmut Hummel