RÜSSELSHEIM – Zu einem Kennenlerngespräch mit zahlreichen Anknüpfungspunkten trafen sich Oberbürgermeister Udo Bausch und der neue Opel-Chef Uwe Hochgeschurtz. „Rüsselsheim steht insbesondere durch das Unternehmen Opel für Erfindergeist, Ingenieurkunst und Forschung auf höchstem Niveau“, sagt Oberbürgermeister Udo Bausch. Sehr eng verfolge die Stadt daher die Entwicklungen des Unternehmens und des Stellantis-Konzerns und begleite Prozesse, wo immer es möglich ist.

Weil Stellantis beabsichtige, künftig Flächen auf einen grünen Campus zu konzentrieren, habe die Stadt unter Beteiligung von Opel ein Rahmenkonzept für die freiwerdenden Flächen erarbeitet, das in der aktuellen politischen Sitzungsrunde beraten werde. „Die Stadt will die städtebauliche Entwicklung aktiv steuern“, sagt Bausch. Zudem strebe er für die Stadtentwicklung einen Masterplan für die Gesamtstadt an, welcher als einen Kernbaustein ein Leitbild für die industrielle Entwicklung in Rüsselsheim enthalten soll. „Das Leitbild soll dazu beitragen Arbeitsplätze zu sichern und die Wirtschaftskraft zu stärken“, sagt Bausch. „Ich begrüße es und halte es für essentiell, dass sich Opel als größter Arbeitgeber in diesen Prozess mit einbringt“, kommentiert der Rathauschef.

Uwe Hochgeschurtz sagt: „Ich freue mich sehr über den sehr offenen, positiven und konstruktiven Dialog mit Oberbürgermeister Bausch. Opel und Rüsselsheim sind untrennbar miteinander verbunden. Wir werden auch weiterhin ein starker und verlässlicher Partner der Stadt sein und investieren kräftig in den Standort – unter anderem in unseren modernen, CO2-neutralen grünen Campus, der 2025 fertiggestellt wird. Allein in diesem Jahr haben zudem 120 junge Menschen ihre Ausbildung bei Opel in Rüsselsheim begonnen. Und unsere Kunden können sich schon jetzt auf den neuen Opel Astra freuen, der hier in Rüsselsheim produziert wird.“

Magistrat der Stadt Rüsselsheim am Main
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