RÜSSELSHEIM – Der Magistrat hat den Offenlagebeschluss und den Bebauungsplanentwurf für das Quartier am Ostpark beraten und leitet diesen an die Stadtverordnetenversammlung für die Dezemberrunde weiter. „Der Offenlagebeschluss ist ein wichtiger planerischer Schritt, um mit einem Bebauungsplan die städtebaulichen Pfeiler festzulegen. Dies ist umso wichtiger, weil sich das Quartier in die innerstädtische Umgebung einpassen muss und attraktiven Wohnraum bieten soll“, erläutert Stadtrat Nils Kraft. Zunächst sei die Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung zum Offenlagebeschluss notwendig, damit die Unterlagen ab Januar für einen Monat öffentlich ausgelegt werden können. Erfolge im weiteren Verlauf der Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan, könne die Erschließungsarbeiten und Bebauung auf dem rund 4,6 Hektar großen Areal beginnen.

„Durch einen städtebaulichen Wettbewerb hat die Stadt ein attraktives Gestaltungskonzept für das Quartier erarbeitet“, sagt Kraft. Es sollen vier Unterquartiere mit eigenen Höfen entstehen, die sich um einen zentralen Quartiersplatz herum gruppieren. Das geplante Quartier berücksichtig einen vielfältigen Mix unterschiedlicher Wohnformen, so dass Ältere wie Jüngere, Singles und Familien sowie Menschen mit ganz unterschiedlichen Wohn- und Platzbedürfnissen angesprochen werden. Insgesamt 420 Wohneinheiten mit rund 48.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche können dort entstehen. Überwiegend soll Mietwohnungsbau sowie auf einzelnen Teilflächen Wohnungseigentum entstehen.

Magistrat der Stadt Rüsselsheim am Main
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