RÜSSELSHEIM – Der Beruf der Erzieherin oder des Erziehers ist sehr facettenreich und bietet eine sichere Zukunftsperspektive. In den Kindertagesstätten der Stadt Rüsselsheim am Main gibt es eine Vielfalt an verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten, um pädagogische Fachkräfte den Weg für die Qualifizierung zur Erzieherin oder zum Erzieher zu ebnen. Darauf macht Bürgermeister Dennis Grieser mit vier angehenden Erzieherinnen und einer Absolventin aufmerksam.

Bei der Stadt Rüsselsheim am Main können sich für Praktikumsplätze Schülerinnen und Schüler der Fachschulen für Sozialassistenz und Berufsfachschülerinnen und -schüler der Fachrichtung Sozialpädagogik bewerben. Zudem bietet die Stadt Verträge für die praxisintegrierte vergütete Ausbildung und die berufsbegleitende Teilzeitausbildung an. „Bewerben Sie sich und werden Sie ein Teil unserer Teams in den Einrichtungen. Sie profitieren von einer qualifizierten Anleitung und pädagogischer Fachbegleitung. Zudem bietet die Stadt nach der Ausbildung eine Übernahmegarantie an und sichert Ihnen eine berufliche Zukunft. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung“, appelliert Grieser.

Im aktuellen Schuljahr 2021/2022 werden 49 Personen in den städtischen Kitas ausgebildet und auch im nächsten Schuljahr stehen wieder Ausbildungs- und Praktikumsplätze zur Verfügung. Welche Möglichkeiten des Einstiegs die Stadt Rüsselsheim in den Erziehungsdienst bietet, dazu geben Rosita Mangano, Neva Oduncu, Melisa Kiesl und Yasmin Hugiale einen Überblick. Sie kennen die Vorteile ihrer Ausbildungen, für die sie in der städtischen Kita Liebigstraße als Praktikantinnen im Einsatz sind.

„In der Berufsfachschule für Sozialassistenz können wir uns gezielt auf die Ausbildung zur Erzieherin vorbereiten“, sagen Rosita Mangano und Neva Oduncu. An drei Tagen in der Woche können sie die erlernte Theorie in der praktischen Arbeit anwenden. Darüber hinaus wird in der Kita Liebigstraße eine Kollegin in der berufsbegleitenden Ausbildung in Teilzeit beschäftigt. Für diese Form der Qualifizierung in Teilzeit hat sich Melisa Kiesl bewusst entschieden: „Ich möchte vor allem den Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen nicht missen. Außerdem ist für mich die Praxisnähe ein Vorteil, zudem bekomme ich bereits ein Gehalt“, sagt Kiesl.  Yasmin Hugiale macht derzeit eine praxisintegrierte vergütete Ausbildung: „Mir gefällt an der Ausbildung gut, dass wir Studierenden sowohl in der Schule als auch in der Einrichtung tätig sind. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird außerdem gut entlohnt.“ Sie ist eine von den elf Auszubildenden in dieser Ausbildungsform bei der Stadt Rüsselsheim am Main.

Zudem berichtet Darleen Meierhöfer aus ihrer Perspektive, denn sie hat ihren Abschluss als Erzieherin bereits seit dem vergangenen Jahr in der Tasche und hat eine Vollzeitausbildung gemacht. Die 23-Jährige hat während der schulischen Phase der Ausbildung Praktika in verschiedenen Arbeitsfelder absolviert und konnte somit vielfältige Einblicke in die pädagogische Arbeit von Kindertagesstätten, Krippen, Horten und Betreuungsschulen gewinnen.

Die fünf Frauen heben die qualitativ gute Begleitung durch die Fachkräfte in ihren Einrichtungen hervor. Sie können selbst Projekte umzusetzen und diese in so genannten Anleitungsgesprächen reflektieren. Diese Selbstreflektion ist ein bedeutsamer Teil der Ausbildung und fördert die Auszubildenden auf ihren Weg zur Professionalisierung. Zudem nehmen sie an stadtinternen Arbeitskreisen für Auszubildende teil, die derzeit online stattfinden. Hier können sie eigene Themen besprechen.

Wer neugierig geworden ist, kann sich über die Ausbildungsmöglichkeiten bei der Stadt Rüsselsheim per E-Mail an ausbildung@ruesselsheim.de informieren und für Praktikumsplätze und Stellen in der berufsbegleitenden Teilzeitausbildung und der praxisintegrierte vergütete Ausbildung bewerben.

Magistrat der Stadt Rüsselsheim am Main
Fachbereich Zentrales