RÜSSELSHEIM – In etwa einem Monat fällt der Startschuss für den Zensus 2022. Ab dem 16. Mai werden die ehrenamtlichen Erhebungsbeauftragten der Stadt Rüsselsheim am Main ausschwärmen, um ausgewählte Haushalte zu befragen und Daten zu erheben. Wer Auskunft geben muss, wird per Zufallsstichprobe bestimmt und wird zwischen Mai und August über den Zeitpunkt der Befragung informiert.

Am angekündigten Termin kommen die Erhebungsbeauftragten zu den ausgewählten Haushalten nach Hause und führen eine Kurzbefragung durch. Abgefragt werden Vor- und Nachname, Geburtsdatum, Geschlecht, Wohnsitz (Haupt- oder Nebenwohnsitz), Anzahl der Personen im Haushalt, Familienstand und Staatsangehörigkeit. Bei Bewohnerinnen und Bewohnern von Wohnheimen fragen die Erhebungsbeauftragten zusätzlich auch nach dem Geburtsnamen und dem Geburtsort. Die persönlichen Interviews mit den Erhebungsbeauftragten dauern pro Haushalt ungefähr zehn Minuten.

Ein Großteil der Daten wird jedoch im Anschluss online erhoben. Die Erhebungsbeauftragten übergeben am Ende der Befragung die Zugangsdaten für den Online-Fragebogen. Der Online-Fragebogen kann dann ganz bequem und in Ruhe am PC, mit dem Tablet oder dem Smartphone ausgefüllt werden. In Einzelfällen ist auch die Auskunft mittels Papierfragebogen möglich.

Befragt werden nur rund zehn Prozent der Bevölkerung. In Rüsselsheim sind zirka 8.300 Personen aufgerufen Auskunft zu geben. Für die Befragung besteht gemäß §23 Zensusgesetz 2022 Auskunftspflicht. Die im Rahmen des Zensus erhobenen Daten sind ausschließlich für die Statistik bestimmt und werden nicht anderweitig verwendet. Es besteht ein sogenanntes Rückspielverbot. Das bedeutet, dass keine Daten an andere Ämter und Behörden weitergegeben werden. Um den Datenschutz sicherzustellen, ist die Erhebungsstelle Zensus 2022 vom Rest der Stadtverwaltung und ihrem Personal abgetrennt. Und auch die ehrenamtlichen Erhebungsbeauftragten sind zur Geheimhaltung verpflichtet.

Die Stadt Rüsselsheim am Main bittet darum, die ehrenamtlichen Erhebungsbeauftragten bei ihrer Arbeit zu unterstützen und an den angekündigten Terminen Auskunft zu geben oder bei Bedarf einen neuen Termin zu vereinbaren. Es reicht, wenn eine volljährige Person am Befragungstermin anwesend ist und für alle Haushaltsmitglieder stellvertretend Auskunft gibt. Terminankündigungen sind bis in den August möglich.

Die Erhebungsbeauftragten der Stadt Rüsselsheim am Main sind erkennbar an ihrem Erhebungsbeauftragten-Ausweis, der sie für ihre Tätigkeit legitimiert. Der Ausweis ist nur in Verbindung mit dem Personalausweis gültig. Darüber hinaus werden die Erhebungsbeauftragten niemals ohne vorherige schriftliche Terminankündigung klingeln, um eine Befragung durchzuführen. Es besteht auch keine Verpflichtung, die Erhebungsbeauftragten in die Wohnung zu lassen. Befragungen können problemlos an der Wohnungstür durchgeführt werden. Bei Rückfragen zur Zensuserhebung und den Interviews mit den ehrenamtlichen Erhebungsbeauftragten steht ausschließlich die offizielle Telefonnummer der Erhebungsstelle Zensus 2022 der Stadt Rüsselsheim am Main zur Verfügung: 06142 83-2015.

Wer die Stadt Rüsselsheim am Main als Erhebungsbeauftragte oder als Erhebungsbeauftragter unterstützen möchte, hat jetzt noch kurzfristig die Möglichkeit, sich zu bewerben. Es winkt eine Aufwandsentschädigung von bis zu 1.300 Euro. Bewerbungen können per E-Mail gerichtet werden an zensus2022@ruesselsheim.de.

Weitere Informationen zum Zensus sind auf der offiziellen Website des Zensus 2022 unter www.zensus2022.de zu finden. Dort gibt es auch Muster der Fragebögen. Für Rückfragen steht das Team der Erhebungsstelle unter 06142 83-2015 oder zensus2022@ruesselsheim.de zur Verfügung.

Magistrat der Stadt Rüsselsheim am Main
Fachbereich Zentrales