Start Gesellschaft Im Mittelpunkt steht das gedruckte Wort

Im Mittelpunkt steht das gedruckte Wort

MAINZ – Die Minipressen-Messe in der Rheingoldhalle ist eröffnet. Der erste Messetag an Christi Himmelfahrt hatte eine durchaus ansprechende Besucherresonanz, wenn man bedenkt, dass sich das Wochenende eigentlich gut für einen Kurzurlaub eignet. Im 50. Jahr und zum 25. Mal präsentieren bis einschließlich Sonntag, 2. Juni, 260 Handpressen-, Klein- und Selbstverlage die neuesten Ideen und Trends. Neben unzähligen bibliophilen Kostbarkeiten an den Ständen wartet auf die Besucher ein umfangreiches Rahmenprogramm. Am Freitag, 20 Uhr, diskutieren namhafte Vertreter der Verlagsbranche ebenfalls im Gutenberg-Museum über „Mut statt Masse – alternatives Verlegen heute“. Ein absoluter Höhepunkt verspricht der Poetry Slam am Samstag, 20 Uhr, zu werden. Unter der Leitung des Mainzer Slam-Urgesteins Jens Jekewitz, der bereits im November vergangenen Jahres im Gutenberg-Museum den viel beachteten Gutenberg-Slam moderierte, bringen acht Literaten ihre ganz eigenen Gedanken zum Thema „Schiffchen sucht Type“ auf die Bühne des Gutenberg-Museums. Musikalisch begleitet wird der Abend vom 1. Offenbacher Herrenquertett.

 

Während der gesamten Messezeit findet in der Rheingoldhalle und im Gutenberg-Museum ein buntes Programm weiterer Einzelveranstaltungen rund ums Drucken und Verlegen von Literatur und Buchkunst statt. In zwei Rundzelten auf dem Jockel-Fuchs-Platz lesen Autorinnen und Autoren aus ihren Büchern, kleine Besucher können beim kostenlosen Kinderprogramm künstlerische Bücher per Hand herstellen, Papier schöpfen oder ein Bilderbuchkino genießen. Die Mainzer Minipressen-Messe ist am Freitag von 14 bis 19 Uhr, am Samstag von 10 bis 19 Uhr und Sonntag von 10 bis 17.30 Uhr geöffnet. Weitere Informationen und das komplette Programm unter www.minipresse.de.

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Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei Journal LOKAL - die lokale Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben "Mainz", „Mainz-Mitte“ und „Mainz-Mombach“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“