Layenhöfer setzen sich für Jugendliche ein

Finthen – Zirka 20 Kinder und Jugendliche leben auf dem Layenhof und die Erfahrung zeigt: Jugendliche wollen beschäftigt sein, damit das Zusammenleben gut funktioniert. So haben sich René Mettbach und seine Frau Sabrina zusammen mit Dachdecker Steven Wiegel etwas ausgedacht. Die Mitglieder der IG Layenhof gründeten die „Jugendbande“, die mit interessanter Freizeitbeschäftigung aufwarten will. Start des Projektes waren Spielenachmittag und Disco in den Räumen von „Steven´s Dach“.

„Es wird zu wenig für die Jugend getan, die Acht- bis 17-Jährigen langweilen sich“, sagte René Mettbach. Seit vier Monaten Jahr lebt er mit seiner Frau Sabrina auf dem Layenhof und wurde auch gleich Mitglied der Interessengemeinschaft. Steven Wiegel, der seit kurzem mit seiner Dachdeckerfirma Steven´s Dach auf dem Layenhof ansässig ist, stellte die Räumlichkeiten zur Verfügung, und Gaby Klee, Gebäudereinigung Klee, finanzierte das Fest drinnen und draußen mit.

Wenn auch das Wetter am Samstag vor Pfingsten mit einem gewaltigen Schauer das Vorhaben zu grillen erst einmal zunichtemachte, so stand doch immer noch die Halle zur Verfügung, wo die Jugendlichen am Nachmittag abtanzen konnten. Die Erwachsenen, darunter auch Alexander Chatzigeorgiou, Chef der IG Layenhof, feierten draußen an Tischen mit Bänken. Das Jumper-Mobil von „Armut und Gesundheit“ war vor Ort.

„Bei der neuen Abteilung geht es darum, nur für die Kinder und Jugendlichen da zu sein“, sagte Steven Wiegel. Und fügte hinzu: „Wir wollen uns aber auch für Flüchtlingskinder einsetzen.“ Auch sie waren eingeladen, das Fest mit ihren Betreuern vom DRK zu besuchen. An der Flüchtlingsunterkunft wollen nun die rührigen Layenhöfer ein Hochbeet bauen und anlegen. „Als Handwerksbetrieb haben wir das Know-how und das Material“, so Steven Wiegel weiter. Insgesamt sei eine Art Jugendzentrum das Ziel, erzählte Mettbach. Dass beim ersten Treffen schon fast alle Kinder gekommen seien, zeige den Bedarf. Künftig soll einmal im Monat eine Jugenddisco stattfinden. „Wir sind auch dabei, einen Fußballclub zu gründen“, sagte Mettbach.